Einfach mal anklicken!?



Einfach mal anklicken!?

Herausforderung Internet-Pornografie: Ein Lesebuch für Kinder und ihre Eltern

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Beschreibung

Thomas hat eine Einladung bekommen, sich im Internet ein paar seltsame Filme anzuschauen. Soll er mitmachen beim Chat mit seinen coolen Klassenkameraden? Thomas muss eine wichtige Entscheidung treffen.
Die Pornografie ist niemals zuvor so zugänglich gewesen wie heute - besonders für Minderjährige. Alle, die ein Smartphone besitzen, haben damit problemlos allzeit verfügbares Filmmaterial in der Tasche. Warum pornografische Bilder und Filme schädlich sind, davon handelt der zweite Teil des Buches, der sich mit Fakten und Hintergründen auseinandersetzt.
«Einfach mal anklicken!?» will primär Kinder rechtzeitig darauf vorbereiten, im Umgang mit diesem schwierigen Thema gute Entscheidungen treffen zu können, ohne das gesunde Interesse an der Sexualität zu verurteilen.
Am Ende des Buches finden Erwachsene unter dem Abschnitt «Liebe Mama, lieber Papa, liebe Erziehungsberechtigte!» Hinweise, wie sie ihre Kinder beschützen und ausrüsten können in der Begegnung mit der Internet-Pornografie.


«Gut, dass es dieses Buch jetzt gibt!» - Weisses Kreuz



  • Artikel-Nr. 204166
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  • ISBN/EAN: 9783038481669
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  • Erschienen/Erfasst: 06-02-2019
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  • Auflage: 1
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  • Format: 18,5 x 24,3 cm
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  • Seiten: 48
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 236 g
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  • Abmessung: 187 x 242 x 6 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 4.5

18.11.2020

Guter Gesprächseinstieg zum Thema Pornografie mit seinem Teenager

Dieses Buch «Einfach mal anklicken!?» von Chris Duwe wird als Lesebuch für Kindern und ihre Eltern angepriesen. Somit habe ich dies mit meinem zwölfjährigen Sohn gelesen in der Zeit, als er sein erstes Handy bekommen hatte. Ich wollte gerne die Herausforderungen, die den unbeaufsichtigten Zugang zum Internet mit sich bringt, mit meinem Sohn besprechen und habe dieses Buch dafür als Unterstützung genommen. Jeder von uns hat die relativ kurze Geschichte von Thomas selber gelesen und dann sind wir zusammengesessen und haben die Thematik miteinander besprochen.
Zuerst das Feedback, dass mein Sohn zu diesem Buch gibt: «Die Geschichte war interessant. Es wäre toll gewesen, wenn die Geschichte noch etwas länger und ausführlicher gewesen wäre. Zum Beispiel, wie die Situation mit den anderen Jungs, die Thomas die Filmchen geschickt haben, geklärt wird. Die Geschichte war auch informativ, auch wenn ich vieles davon schon wusste. Das Beispiel mit dem «Müll im Kopf» und mit was wir unseren Kopf füllen, war sehr gut. Das kann ich mir gut als Vergleich merken. Die Geschichte ist auch gut, um darüber zu reden. Die Bilder sind cool. (Ausser das Auto hätte ich als Autofreak anders gezeichnet.;-) )»
Jetzt zu meinem Feedback als Mutter. Das Buch eignet sich sehr gut als Einstieg, um mit seinem Kind die Thematik Pornografie (aber auch Gewalt, Sexismus, Rassismus, …) im Internet aufzugreifen. Die Geschichte zeigt verschiedene Themen auf, die für das Kind/Teenager in diesem Zusammenhang herausfordernd sein können: dazugehören wollen, Scham, Gruppendruck, Pornografie, psychische Folgen davon, ... Somit konnten wir entlang der Geschichte gut über diese Themen reden, da wir jeweils Thomas als Beispiel hatten («Was war gut, was Thomas gemacht hat? Wie hättest du reagiert? Was ist schwierig in seiner Situation? Hast du das auch schon mal erlebt?») Auch der Teil im Anhang für die Eltern fand ich sehr hilfreich, um noch weitere Informationen zu den Themen Sexualität, Pornografie und Scham zu erhalten, die ich dann ins Gespräch mit meinem Sohn auch habe einfliessen lassen. Die Fragen und Gesprächsvorlagen konnten wir teilweise auch brauchen. Sie gaben uns nochmals einen neuen Blickwinkel im Gespräch, indem dazu aufgefordert wird sich zu überlegen, wie mein Sohn in solchen Situationen konkret reagieren könnte. Wie mein Sohn, finde ich auch das Beispiel mit dem «Müll im Kopf» sehr hilfreich. Es fasst gut und für Kinder sehr verständlich in Worte, was mit dem Konsumieren von Pornofilmen in einem drin passiert.
Ich empfehle dieses Buch allen Eltern, die einen guten Gesprächseinstieg zu dieser Thematik suchen. Es kann einiges an möglichen Peinlichkeiten überwinden. ;-)
Wir empfehlen diese Geschichte und das Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren.

29.08.2019

Ein gelungenes Kinder- und Elternbuch zu den Herausforderungen von Internet-Pornografie.

Chris Duve hat mit Alexis Lundh, Roland Werner und Regula Lehmann ein brandaktuelles und empfehlenswertes Buch zu den Herausforderungen von Internet-Pornographie bei der Erziehung unserer Kinder geschrieben.

Das zweigeteilte Buch enthält eine Geschichte zum gemeinsamen Lesen mit dem Kind und einen Ratgeberteil für Erwachsene, insbesondere Eltern oder sonstige Erziehungspersonen.

Zum ersten Teil:

Thomas besucht die vierte Klasse und obwohl er einen guten Freund hat, möchte er irgendwie zu der coolen Gang in seiner Klasse gehören. Heute hat er zum ersten Mal im Chat eine Einladung von den drei Klassenkameraden bekommen. Er soll sich im Internet ein paar Filme anschauen, dann kann er richtig zu ihnen gehören. Den Link hat er auch gleich bekommen. Mann, ist das cool, oder? Als Thomas den Film startet, weiss er nicht, was er davon halten soll und fühlt sich total unwohl. Wird Thomas die richtige Entscheidung treffen?

Die Geschichte von Thomas beschreibt sehr gut, wie sich Kinder fühlen, wenn sie sich aus dem Gruppenverhalten zu etwas gezwungen fühlen, was sie eigentlich gar nicht möchten. Der Autor schreibt einen guten Stil, der sich nicht nur gut lesen oder vorlesen lässt, sondern auch erkennen lässt, wie einfühlsam er mit der Situation umgeht. Die Geschichte ermutigt Kinder und Eltern über das Thema Internetpornografie zu sprechen und gemeinsam Wege und Lösungen zu finden. Das Beispiel von Thomas und seiner Familie ist bewusst positiv ausgewählt worden, um das ohnehin schon schwierige Thema nicht noch mit Schuld und Scharm zu erschweren.

Der zweite Teil:

sollte von den Eltern bewusst als erstes gelesen werden, um sich in die Materie einzuarbeiten und sich zunächst selbst eine Meinung zu bilden. Hier wird nicht nur viel Hintergrundwissen vermittelt, sondern es werden auch viele Tipps zum sicheren Umgang mit dem Internet gegeben sowie auf weiterführende Webseiten verwiesen. Beeindruckt hat mich hier die christliche Sichtweise des Autors, durch welche sich für mich das Buch sehr positiv von anderen abhebt und uns in unserer Erziehungsarbeit bestätigt. Ich finde es sehr ermutigend zu erfahren, dass anderen ähnliche Werte wichtig sind. Abgerundet wird das Buch mit Gesprächsvorschlägen und konkreten Fragen, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen, sowie Vorschläge für ein Rollenspiel, wie sich das Kind aus schwierigen Situationen befreien kann. Ich halte das Buch nicht nur für empfehlenswert, es sollte fast schon eine Pflichtlektüre sein, denn an diesem Thema kommt vermutlich keine Familie vorbei. Auch wenn wir als Eltern es oft nicht wahrhaben wollen!
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