Die Nacht der Vergessenen



Die Nacht der Vergessenen

Eine bewegende wahre Weihnachtsgeschichte

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Beschreibung

Es ist eine merkwürdige Seitenstrasse, diese "Rote Meile" mitten im Herzen der Grossstadt. Hier leben Obdachlose, leichte Mädchen, schwere Jungs, schlaue Geschäftemacher und mancherlei Nachdenkliche. In den Salons suchen Frührentner eine halbe Stunde Geborgenheit und Studenten eine weibliche Schulter, um sich anzulehnen. Nur widerwillig macht sich kurz vor Weihnachten die Heilsarmeeoffizierin Nicole auf, die Frauen auf der Strasse und in den Salons zu besuchen. Unheimlich, wie hier seit Monaten alles stillzustehen scheint. Nicoles Bemühungen, die Frauen aus der Isolation zu holen und ihnen mit Rat zur Seite zu stehen, scheinen umsonst gewesen zu sein - als plötzlich etwas völlig Unerwartetes geschieht.
Iris Muhl erzählt von Facetten des menschlichen Lebens und den wesentlichen Dingen des Herzens: von Verlust, Sehnsucht, Einsamkeit, Glaube und Liebe. Es sind behutsame Erzählungen über Menschen, deren Wirken oder missliche Existenz stets im Verborgenen bleibt. Diese ineinander verflochtenen Geschichten zeigen, dass die Rädchen im Getriebe liebevoller Fürsorge nur im Stillen drehen und niemals Lärm machen.
  • Artikel-Nr. 204151
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  • ISBN/EAN: 9783038481515
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  • Erschienen/Erfasst: 20-09-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13,5 x 21 cm
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  • Seiten: 240
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  • Sprache: Deutsch
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  • Thema: Weihnachten, Advent
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 415 g
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  • Abmessung: 138 x 211 x 22 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 25 | Durchschnittliche Bewertung: 4.8
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13.12.2018

Poetisch und gleichzeitig realitätsnah

„Sie weiss, dass diese Nacht schwierig werden wird, denn an Heiligabend sind die Menschen besonders empfindsam in der roten Meile. Es ist dann, als sei alles verwickelt: Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Enttäuschung, Glück und Tragik sind nah beieinander, übereinander, ineinander.“ Mit atmosphärisch verdichteten, bildstarken Szenen öffnet die Autorin Iris Muhl sachte eine Tür in eine Welt, die meist grossräumig gemieden oder ignoriert wird. Sie nimmt die Leserschaft mit auf den steinigen Weg ihrer ebenso mutigen wie selbstkritischen Protagonistin Niki und auf deren Gratwanderung zwischen Gestern und Heute, sozialem Engagement und Gewissensbissen, Mut und Verzagtheit.
Eindringlich führt die Autorin die bewegenden Geschichten von vergessenen, ausgebeuteten, geschundenen Frauen vor Augen, deren Schicksale sie ebenso realistisch wie einfühlsam aufzeichnet. In die zerrissenen Seelenwelten dringen unvermittelt Hoffnungsschimmer: die Vergessenen sind nicht ganz vergessen, da sind Menschen, die sich um sie kümmern. So geschehen in unbeachteten Nischen und an wenig glanzvollen Orten zwischenmenschliche Begegnungen von eindringlicher Emotionalität. Dabei gelingen der Autorin dichte Momente von grosser Symbolkraft. „Das Meer schluckte ihre Steine, und Mia stelle sich vor, wie die schweren Gedanken wie von einem Sog heruntergezogen wurden und auf den Meeresboden stürzten. Sie erkannte, dass das Meer ihre Not verschlang, ohne Aufbegehren und mit dem Willen, sich alles widerstandslos einzuverleiben.“ Ein gleichsam poetisches und realitätsnahes Buch, das bewegt und nachhaltig zu denken gibt.

04.12.2018

Dieser Roman hat mich begeistert

Nicole ist Mitarbeiterin bei der Heilsarmee. Sie sind ein kleines Team, welches sich um die Bedürftigen und Prostituierten auf der sogenannten „Roten Meile“ in Zürich kümmert. An Heiligabend macht sich Nicole mit ihrer Kollegin Heidi wieder auf den Weg. Ihr Ehemann ist wenig begeistert, dass sie ihn an Heiligabend alleine lässt und sich lieber um ihre Schützlinge kümmert. Aber Nicoles will unbedingt auch an Heiligabend ihre Runde drehen, in der Hoffnung, dass endlich eine der Prostituierten aussteigen will und anderen zu helfen.

Iris Muhl beschreibt in diesem Roman viele Geschichten, die sehr zu Herzen gehen. Von Obdachlosen, Kriminellen, Prostituierten und einfach Hilfsbedürftigen. Man bekommt völlig neue Eindrücke zugetragen, Dinge, über die man sich selbst noch nie Gedanken gemacht hat. Dieses Buch und die einzelnen Geschichten machten mich traurig und nachdenklich. In Zukunft werde ich diese Menschen mit anderen Augen sehen und auf jeden Fall mehr Mitgefühl zeigen, was jeder Mensch tun sollte, dafür muss man nicht bei der Heilsarmee sein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und klar. Ich bin sofort in das Buch eingetaucht und war von den einzelnen Geschichten fasziniert und entsetzt, was für Sorgen und Probleme die Menschen auf der „Roten Meile“ beschäftigten. Ich denke, jeder Mensch kann in eine Notlage geraten und einsam werden. Iris Muhl hat dies alles liebevoll in ihrem Roman verpackt, der deshalb auch so berührend und ergreifend ist.

Fazit:

Ein berührender, ergreifender und überaus interessanter Roman, den man, nicht nur zur Weihnachtszeit, unbedingt lesen sollte. Er hat mich wirklich begeistert.

Vielen Dank an die Autorin für dieses wunderschöne Buch.

29.11.2018

Ein ergreifendes Buch

Kurzmeinung: Ein bewegendes Buch das zeigt das nicht immer alles so ist wie es scheint und das die schönsten Geschenke nicht viel kosten müssen.

Bei dem Buch „Die Nacht der Vergessenen“ dürfen wir Nicole, Mitarbeiterin der Züricher Heilsarmee, begleiten. Wie wichtig Nicole ihre Arbeit ist, zeigt sich auch daran, dass sie am Heiligabend ihren Mann alleine lässt und sich stattdessen lieber mit ihrer Kollegin um die Bedürftigen kümmert.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Geschichten selbst berühren einen vom ersten Moment an. Man taucht sofort in das Buch ein und man sieht Weihnachten plötzlich auch mit anderen Augen. Wenn wir an Weihnachten denken haben wir viele Bilder vor Augen, aber die wenigsten lassen uns an die Menschen denken, die aus verschiedenen Gründen, kein Zuhause haben und den Heiligabend, teilweise auf der Strasse verbringen müssen. Für diese Menschen sind Nicole und ihre Kollegen ein wahrer Segen, sie verzichten auf den wohl schönsten Tag des Jahres, um den bedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Es ist sehr bewegend und ergreifend zu lesen was sie diesen Menschen damit geben.

Die einzelnen Schicksaale die Iris Muhl in diesem Roman beschreibt gehen zu Herzen, bewegen, machen nachdenklich und lassen vieles in einem anderen Licht erscheinen. Es wird klar, das man nicht immer Einfluss darauf hat wie es im Leben kommt und das man manchmal gezwungen ist ein anderes Leben zu führen wie man eigentlich möchte.

„Die Nacht der Vergessenen“ ist ein bewegendes und ergreifendes Buch, das nicht nur zeigt wie wichtig die Arbeit der Heilsarmee ist, sondern auch das es nicht nur die materiellen Dinge sind die Menschen in Not helfen. Mich hat das Buch von der ersten Geschichte an erreicht und ich kann es jedem nur empfehlen. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung, unabhängig von der Jahreszeit und fünf Sterne.
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