Mit 50 Euro um die Welt



Mit 50 Euro um die Welt

Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam.

CHF 30.80 *


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Beschreibung

Christopher Schacht ist erst 19 Jahre alt und hat gerade sein Abi in der Tasche, als er eine verrückte Idee in die Tat umsetzt: Mit nur 50 Euro "Urlaubsgeld" reist er allein um die Welt. Nur mit Freundlichkeit, Flexibilität, Charme und Arbeitswillen ausgestattet, ohne Flugzeug, ohne Hotel, ohne Kreditkarte.
Vier Jahre war er unterwegs, hat 45 Länder bereist und 100.000 Kilometer zu Fuss, per Anhalter und auf Segelbooten zurückgelegt. Seinen Lebensunterhalt hat er sich als Goldwäscher, Schleusenwart, Babysitter und Fotomodell verdient, unter Ureinwohnern und Drogendealern gelebt und ist durch die Krisengebiete des mittleren Ostens getrampt.
In diesem Buch erzählt der junge Weltenbummler auf humorvolle und mitreissende Art von seinen unglaublichen Erlebnissen. Er verrät, was er unterwegs über das Leben, die Liebe und Gott gelernt hat, schildert berührende und skurrile Begegnungen und verblüfft mit Einblicken, die man in keinem Reiseführer finden würde.
Eine faszinierende Story, die Lust macht, Neues zu wagen und seine Träume zu leben!
"Mein Plan war es, keinen Plan zu haben. Einfach mal ohne Terminkalender und Zeitdruck zu leben. Da, wo es mir gefällt, so lange zu bleiben, wie ich will, und weiterzuziehen, wenn ich Lust dazu habe."
Christopher Schacht
  • Artikel-Nr. 835209
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  • ISBN/EAN: 9783863342098
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  • Erschienen/Erfasst: 30-05-2018
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  • Auflage: 1
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  • Seiten: 304
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag: adeo Verlag/Gerth Medien
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  • Versandgewicht: 591 g
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  • Abmessung: 157 x 231 x 22 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 4

12.07.2018

Eintauchen in eine unbekannte Welt

"In 80 Tagen um die Welt" ist wenig im Vergleich zu den 1512 Tagen, die der 19-jährige Christopher Schacht für die gleiche Distanz brauchte. Sicher, heute kann man die Welt in weniger als 24 Stunden umrunden. Wer sich aber entschliesst, nur mit 50 Euro Startgeld, ohne eigenes Auto und flugzeuglos 100'000 Kilometer zurück-zulegen, braucht dafür etwas länger.
Diese Art Reisen, für die sich der Autor des Buches entschlossen hat, ist nur schon sprachlich eine viel grösse-re Herausforderung als einige Stunden im Flugzeug. Am Schluss seiner Reise konnte er neben seiner Mutter-sprache Deutsch noch fünf weitere Sprachen: Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Italienisch und halbwegs brauchbar Koreanisch.
Christopher Schacht ist aber nicht nur sprachlich ein Ausnahmetalent. Seine Kontaktfreudigkeit, seine Offenheit für Neues, sein wacher Sinn und sein grundsätzliches Ja, unbekannte Kulturen sich näher anzuschauen, ma-chen dieses Buch zu einer Fundgrube. Zudem ist er ein Beziehungsmensch par excellence. Kontakte, die sei-nen Zeitplan über den Haufen werfen, sind ihm nicht lästig, sondern eine Bereicherung. So schreibt er als eine seiner wichtigsten Lektionen dieser Reise: "Unzählige Freundschaften, die ich auf meiner Reise geknüpft habe und die sich auch jetzt noch weiter vertiefen und entwickeln. Es ist ein richtiges Beziehungsnetz entstanden, das sich buchstäblich über die ganze Welt spannt."
Die schönste Beziehung, die auf dieser Reise entstanden ist: er hat seine zukünftige Frau auf ganz überra-schende Weise kennengelernt. Michal, eine Studentin aus Deutschland, liest in der Zeitschrift "Focus" ein In-terview mit Christopher Schacht und nimmt via Facebook Kontakt mit ihm auf. Daraus entwickelt sich eine "Fernbeziehung", die allmählich zu einer Freundschaft auf Distanz wird. Erst nach 15 Monaten treffen sie sich zum ersten Mal (Michal fliegt zu ihm nach Indien). Sie verstehen sich ausgezeichnet. Und vor seiner Rückkehr nach Deutschland holt er Michal bei einem Abstecher nach Rom in der dortigen Sprachschule ab.
Dass es Schacht nicht nur ums Abenteuer ging, zeigen zwei Kapitel am Schluss des Buches. Da ist zum einen die persönliche Bilanz: "Ich bin inzwischen 24", schreibt er, "ohne Ausbildung, Studium oder Beruf. Habe ich vier Jahre meines Lebens verschwendet?" Die Antwort fällt ihm leicht: "Nein! Die Weltreise ist und bleibt meine ganz eigene Ausbildung." Und dann zählt auf, was er in seiner Lebensschule (wie er sie nennt) gelernt hat. Nicht zuletzt ist ihm Gott auf eine ganz persönliche Art begegnet. Das Theologiestudium, das er inzwischen be-gonnen hat, ist wohl eine Konsequenz dieser Erfahrungen. Als Zweites beeindrucken mich die neun Seiten "Tipps für Backpacker mit kleinem Budget", in denen man den Praktiker spürt – eine Fundgrube für Leute, die ähnliche Reisen planen.
Alles in allem ein kurzweiliges Buch, das uns in Welten mitnimmt, von denen man vorher noch nie gehört hat. Und ein durch und durch ehrliches Buch, das auch Frust und Enttäuschungen nicht verschweigt. Aber in ausweglosen Situation zu erleben, wie sich unerwartet Lösungen zeigen, ist eine besondere Ermutigung.
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