Fette Beute



Fette Beute

Warum die Bibel so dick ist

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Beschreibung

Die Bibel ist einfach nicht kleinzukriegen. Sie ist seit Jahrhunderten das meistgelesene Buch der Welt. Sie hat Substanz. Und sie ist dick. Füllig. Eine fette Beute für den, der sie entdeckt. Sie gibt uns einen Anfang, sie weist uns den Weg in die Zukunft und sie spricht zu uns heute, in unsere Gegenwart. Und das macht sie in jeder Generation aufs Neue: Worte schenken, die Sinn haben, Kraft bringen und den Leser ins Leben ziehen.
Wie man die Bibel in ihrer ganzen Grösse lesen und lieben lernen kann? Wie kann aus der Last des dicken Buches eine Lust werden kann? Wie spricht das dicke Buch in unser dünnes Leben hinein? Auf solche Fragen gibt der Theologe Eckhard Hagedorn inspirierte Hinweise, tiefe Einsichten und passende Antworten.

Eckhard Hagedorn ist Theologe und promovierter Kirchengeschichtler. Von 1992-1999 war er Pfarrer der Badischen Landeskirche. Seit 1999 ist er Dozent für Neues Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona.
  • Artikel-Nr. 204128
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  • ISBN/EAN: 9783038481287
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  • Erschienen/Erfasst: 23-08-2017
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  • Auflage: 1.
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  • Format: 15 x 22,5 cm
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  • Seiten: 320
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag:
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  • Versandgewicht: 479 g
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  • Abmessung: 152 x 225 x 20 mm

Leseprobe

 

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Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 5

05.04.2018

Abenteuer Bibel

"Fette Beute" - ein Titel, der sich an Psalm 119,162 anlehnt: "Ich freue mich über dein Wort wie einer, der grosse Beute macht." (ELB) Und genau darum geht es im Buch - über die Schätze der Bibel und die Freude derer, die sie ausgraben. Dabei gibt der Autor gleich mehrere Antworten auf die Frage, warum die Bibel eigentlich so dick ist. Wenn die Bibel Gottes inspirierte Wort ist, dann wird er sich etwas dabei gedacht haben, warum er uns mit der Bibel einen fetten Schinken und nicht ein dünnes Büchlein gegeben hat. Weiter werden verschiedene Arten des Bibellesens aufgezeigt und konkrete Vorschläge gegeben. Ein Buch, das Lust auf das Bibellesen macht.

Die ersten Seiten fand ich allerdings ein wenig paradox: Hatte ich doch ein Buch mit 276 Seiten in der Hand, mit einem Titel, den ich zunächst nur als regelmässige Bibelleserin verstehen konnte (der Untertitel ist dann für die weniger Belesenen aussagekräftiger). Und dann versprach die Einleitung, dass das Buch aufzeigen sollte, wie auch die Wenig-Leser unserer Zeit mit der dicken Bibel klarkommen können. Ganz ehrlich - ein Wenig-Leser würde wohl kaum zu diesem Buch greifen, da es selbst schon sehr dick und anspruchsvoll ist. Den Aspekt fand ich also ein wenig am Ziel vorbei. Mich persönlich hat es aber nicht weiter gestört: Ich hatte meine helle Freude an dem Buch. Mit lockeren Worten und deutlichen Beispielen blieb nicht viel von trockener Theorie übrig, obwohl das Buch an sich viel Theorie enthält. Ein wenig im Lesefluss gehemmt haben mich die vielen Zitaten; vielleicht wäre da weniger an manchen Stellen mehr gewesen. Auch musste ich absolut wach sein beim Lesen; mit einem müden Kopf muss man leicht dieselben Stellen mehrere Male lesen. Es ist also ein tiefgehendes, intellektuelles Buch, das vielleicht den ein oder anderen im Detail überfordert. Trotzdem sind die Hauptaussagen simpel gehalten und der Autor holt den modernen Menschen, der vielleicht in der Theologie nicht sehr bewandert ist, gut ab.

Ein Buch, in dem man viele Stellen unterstreichen und markieren möchte, und in dem auch mitarbeiten muss, um davon zu profitieren. Aber es lohnt sich! Das Buch als Hörbuch wäre die perfekte Ergänzung um auch die Wenig-Leser zu erreichen! Eine ansteckende Liebeserklärung an die Bibel.

25.09.2017

Der Titel triffts

«Ich lese gerade das Buch von Ecki.», sag ich zu meinem ehemaligen Kommilitonen.
«Echt, um was geht es?»
«Keine Ahnung, aber es ist gut!»
«Typisch Ecki...», prustet er lachend heraus.

In meiner Zeit als Student am Theologischen Seminar St.Chrischona habe ich unseren Dozenten Eckhard Hagedorn als einen äusserst differenzierten Theologen kennengelernt. Seine Art zu denken ist einzigartig und deshalb zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Hätte man mich nach dem Lesen dieses Buches raten lassen, wer «Fette Beute» geschrieben hat, ich hätte es wahrscheinlich herausgefunden. Hier ist mir die gleiche Liebe zur Bibel, die gleiche Begabung Alltagssituationen zu erfassen, die gleiche seltene Kombination von scharfsinniger Formulierungen in leicht verständlicher Sprache begegnet wie damals im Unterricht.

Ich war mir erst nicht sicher, ob der Untertitel «Warum die Bibel so dick ist» den Inhalt des Buches tatsächlich trifft. Natürlich: Diese Frage greift der Autor immer wieder auf, aber es geht hier nicht um eine formale Frage nach dem Umfang der Bibel. Es geht auch nicht um eine formgeschichtliche Abhandlung zur Kanonbildung. Viel mehr lässt uns Eckhard Hagedorn an seinen ganz geistlichen Erkenntnissen zu den vielfältigen Facetten dieses «dicken Buches» teilhaben.

Je länger je mehr beginne ich Bücher zu schätzen, die so einfach geschrieben sind, dass man sie schnell lesen könnte, aber so reich an Inhalt sind, dass es schade wäre, mehr als ein paar Seiten pro Tag daraus zu lesen. «Fette Beute» ist so ein Buch. Wer aber bei diesem Buch stehen bleibt und nicht zum Buch der Bücher greift, der hat nicht verstanden, um was es dem Autor ging: eine Neugier nach der altbekannten Bibel zu wecken. Denn die ist definitiv eine «Fette Beute».
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