Noch ist es Zeit



Noch ist es Zeit

Roman

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Beschreibung

Zürich. 50er Jahre. Im "Niederdorf", der legendären Amüsiermeile, tummeln sie sich: die vom Leben Gezeichneten, von den Lichtern und Verlockungen Angezogenen. Auch Roger. Der verlorene Sohn ist aus der dörflichen Enge seiner Jugendjahre geflüchtet. Er dringt tief hinein in den sagenumwitterten Glanz, den all die Bars und Clubs anzubieten haben. Frauen, Freuden und Freiheiten inklusive. Prägung und Realität krachen ineinander. Aufgewachsen im strengkatholischen Milieu, fehlt ihm jegliches Handwerkszeug, um im Leben der Stadt zu bestehen. Zweifel und Verzweiflung wachsen. Alles wird infrage gestellt. Kein Stein bleibt auf dem anderen.

Rolf Waller wurde mit 29 Jahren Personalchef im Warenhaus "Globus Basel" mit 900 Angestellten, sieben Jahre später erster Zentraler Personalchef von Basel-Stadt, um beim grössten Betrieb der Region (mit 20.000 Mitarbeitenden) ein modernes Personalwesen aufzubauen. Er schrieb ein Fachbuch über Personalmanagement, ausserdem Kurzgeschichten und
zwei Romane.
  • Artikel-Nr. 204112
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  • ISBN/EAN: 9783038481126
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  • Erschienen/Erfasst: 08-02-2017
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  • Auflage: 1.
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  • Format: 13,5 x 21,0 cm
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  • Seiten: 256
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag:
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  • Versandgewicht: 433 g
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  • Abmessung: 138 x 211 x 27 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 3 | Durchschnittliche Bewertung: 4.3

20.04.2017

Wie findet ein junger Mann zuverlässige Massstäbe?

Ein eigenartiges Buch! Ein ziemlich ausschweifender Schreibstil mit vielen Details und Dialogen, Tagebucheinträ-gen und grundsätzlichen Überlegungen der Hauptperson über das Leben überhaupt. Viele Nebensächlichkei-ten über Stierkämpfe in Spanien und Pferderennen in Zürich. Aber wer sich für lange Monologe, Tagebuchein-träge und (oberflächliche) Gespräche interessiert, kommt voll auf die Rechnung.
Ein junger Mann bricht aus der Überschaubarkeit eines kleinen Dorfes in der katholischen Innerschweiz aus. Er meldet sich bewusst von der (religiösen) Enge seiner Heimat ab und zieht in die Stadt, um dort sein Glück zu suchen. Von seiner neuen Welt fühlt er sich aber zunehmend überfordert und versumpft, trotz guter Vorsätze, allmählich in den Kneipen des Zürcher Niederdorfs. Seine Wertmassstäbe von zu Hause werden langsam aber sicher über Bord geworfen. Er verirrt sich in zweifelhaften Milieus, beinahe wäre er umgekommen.
Der Suizid seiner einst so geliebten Simone erschüttert seine gespielte Selbstsicherheit und bringt sein ganzes Lebensgefüge ins Wanken. Ein langes Nachtgespräch mit François, einem flüchtigen Bekannten von früher, der nach anfänglichen Turbulenzen Karriere gemacht hatte, führt endlich zu einer grundsätzlichen Neuausrichtung seines Lebens.
Das Buch ist die sehr ausführliche Schilderung einer kurzen Lebensphase in der Entwicklung eines jungen Mannes. Ihm fehlen Vorbilder, die ihn herausfordern und in seinem gefährlichen Abdriften positiv beeinflussen könnten. Was mich an diesem Buch am meisten gewundert hat, ist das völlige Fehlen eines christlichen Angebots – und das bei einem christlichen Verlag. Gerade in kritischen Lebenssituationen kann eine christliche Jugendsze-ne Wunder wirken – und davon gibt es in Zürich eine grosse Auswahl. Erst ganz zum Schluss, als alle anderen Rezepte ins Leere gelaufen sind, taucht aus dem Nichts ein "Pater Vincenz" aus dem Kapuziner-Konvent Brig auf, der ihm vielleicht helfen und seinem Leben eine neue Struktur geben könnte...

03.04.2017

Rolf Wallers vierter Roman

Rolf Wallers vierter Roman hält bis zum Ende, was er verspricht. Roger, der Protagonist der Geschichte, ein
liebenswerter, junger Mann, kommt aus einem katholischen, engstirnigen Dorf in die Grossstadt Zürich und
lernt das Niederdorf kennen. Was er da alles erlebt und wie er das psychologisch verarbeiten kann, wie er mit seiner
intensiv wahrgenommenen Sexualität umgeht, ist spannend und mit einer äusserst charmanten, verführerischen
Sprache geschrieben.
Das Buch ist logisch aufgebaut und hält die Spannung bis zur letzten Seite. ___ Unbedingt lesen!

31.03.2017

Noch ist es Zeit von Rolf Waller

Rolf Wallers vierter Roman hält bis zum Ende was er verspricht.
Roger, der Protagonist der Geschichte, ein liebenswerter junger Mann, kommt aus einem katholischenngstirnigen Dorf in die Grossstadt Zürich und lernt das Niederdorf kennen.
Was er da alles erlebt und wie er das psychologisch verarbeiten kann, wie er mit seiner intensiv
wahrgenommenen Sexualität umgeht, ist spannend und mit einer äusserst charmanten,
verführerischen Sprache geschrieben.
Das Buch ist logisch aufgebaut und hält die Spannung bis zur letzten Seite. ___
Unbedingt lesen.
Lotti von Salis
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