Die Schweiz und ihr Geheimnis



Die Schweiz und ihr Geheimnis

Warum dieses Land anders ist

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Beschreibung

In "Die Schweiz und ihr Geheimnis" geht der Schweizer Kurt Beutler der Identität seines Landes auf den Grund, beschäftigt sich mit dem Gesicht und der Seele der Schweiz. Wie stellt sich dieses Land heute dar? Wo hat es seine Wurzeln? Was ist sein Weg? Und was seine Mitte? Beutler sagt es in deutlichen Worten: "Der Einfluss des christlichen Glaubens in der Schweizer Geschichte ist riesig. Ich glaube, dass eine Rückbesinnung jetzt dran ist, weil es bei der gegenwärtigen Bedrohung nicht mehr angeht, dass wir unseren eigenen Glauben und die eigenen Wurzeln mit Füssen treten. Es geht darum, zu einer neuen Wertschätzung zu finden, um anderen Religionen und Immigranten mit Selbstbewusstsein begegnen zu können. Fest und stark in dem Wissen, was uns im Tiefsten zusammenhält."
"Die Schweiz und ihr Geheimnis" ist eine moderne Liebeserklärung ein Land, das so viel mehr zu bieten hat als hohe Berge, Käsefondue und zartschmelzende Schokolade.

Kurt Beutler kennt sich mit der Schweiz bestens aus - schliesslich ist er Schweizer. Er studierte in Bern und London Theologie und arbeitete dann als Pastor in Bern. Nach mehreren Auslandsaufenthalten in Japan, Ägypten und im Libanon ist er nun interkultureller Berater bei MEOS in Zürich.
  • Artikel-Nr. 204111
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  • ISBN/EAN: 9783038481119
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  • Erschienen/Erfasst: 07-03-2017
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  • Auflage: 1.
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  • Format: 13,0 x 20,5 cm
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  • Seiten: 224
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: Paperback
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  • Verlag:
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  • Versandgewicht: 310 g
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  • Abmessung: 132 x 205 x 19 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 4

23.08.2017

Eine überraschende Sicht auf die Schweiz

Die Schweiz ist ein eigenartiges Land: Vier Sprachregionen, ein Grossteil der Landschaft von den Alpen bedeckt, kaum Bodenschätze, vergleichsweise klein, kaum politischen Einfluss im Herzen von Europa und doch nicht Teil der EU. Gleichzeitig gehört sie zu den wohlhabendsten Ländern und ist weitbekannt.
Wie ist es dazu gekommen? Dieser Frage geht Kurt Beutler in seinem Buch nach. Und er findet überraschende Antworten. Seine Kernthese lautet: Die Geschichte der Eidgenossenschaft kann nicht vom Christentum getrennt werden. Damit meint er damit nicht eine religiöse Institution, sondern den persönlichen Glauben an Jesus Christus. Dieser Glaube prägte während Jahrhunderten zahlreiche Persönlichkeiten und die Schweiz als Ganzes. Nun steht die Schweiz aber in Gefahr, genau dieses Erbe zu vergessen.

Verschiedene Dinge schätzte ich bei der Lektüre:
-Es ist eine spannende Mischung aus Biographien und grossen geschichtlichen Entwicklungen
-Das Buch ist einfach und spannend zu lesen
-Es begegnen einem kein plumper Patriotismus und keine Selbstbeweihräucherung

Dabei muss beachtet werden, dass das Buch kein Geschichtsbuch ist. Verschiedene historische Fakten werden nur kurz behandelt und nicht immer ist die historische Einordnung so eindeutig. Ab und zu macht der Autor auch einige ziemlich gewagte Thesen.

Aber alles in allem ist das Buch erfrischend und regt zum Weiterdenken an. Es ist empfehlenswert für Schweizer, die offen sind für eine andere Perspektive auf ihr Land, aber auch für Nicht-Schweizer, die bereit sind eine Schweiz jenseits der Klischees zu entdecken.

17.05.2017

Wie die Schweiz ihren Einfluss verliert

Ein überraschendes Buch! Da macht sich einer auf die Suche nach dem Erfolgsrezept der Schweiz – und wird fündig! "Die Schweiz ist ein kleines Land. Sie belegt weniger als drei Zehntausendstel der Welt. Logischerweise ist es eigentlich nicht zu erwarten, dass ein so kleiner Staat Weltberühmtheit erlangt, noch dass er irgendeinen nennenswerten Einfluss auf die Menschheit haben könnte. Und doch ist genau das geschehen, und zwar nicht nur einmal, sondern im Übermass. Die Schweiz ist aber nicht nur berühmt, nein, sie gilt sogar als einzigartig." Anhand von über 25 christlichen Pionieren verweist er auf die weltweite Bedeutung unseres kleinen Landes im Blick auf die Menschenrechte (Rotes Kreuz), die Pädagogik (Pestalozzi), die politische und militärische Neutralität, die Theologie (Zwingli, Calvin, Karl Barth, Frère Roger).
Der Verdacht liegt natürlich nahe, dass vor lauter Begeisterung der Blick für die Realitäten verloren geht. Kurt Beutler ist dieser Versuchung nicht erlegen. Er stellt "eine tiefe Verachtung für das Christentum" in der heutigen Bevölkerung fest und kann es nicht begreifen. Denn dass es das kleine Land heute überhaupt noch gibt, schreibt er eindeutig Gottes Treue zu. Unsere Vorfahren hatten mit ihrem Eid auf dem Rütli zwar eine ausge-zeichnete Grundlage gelegt, aber die Fortsetzung der Geschichte ist alles andere als makellos. Mehr als einmal hing das Überleben der Schweiz an einem seidenen Faden. So zum Beispiel am Wiener Kongress 1815, als Euro-pa neu verteilt wurde. Unser Land hätte mit einem Federstrich von der Landkarte gelöscht und auf die Nachbar-länder verteilt werden können.
Wie rasch doch der lebendige Gott, der unser Land über Jahrhunderte gesegnet und verschont hatte, von der "Landkarte" verschwunden ist! In einer interessanten Analyse sucht der Autor nach der Weichenstellung für diese verhängnisvolle Entwicklung. Es begann mit der Vermischung des christlichen Glaubens mit der griechi-schen und römischen Mythologie. Vor allem die gottlosen Päpste der Renaissancezeit im 15./16. Jahrhundert hätten mit der Inquisition, den Hexen- und Ketzerprozessen und ihrer rücksichtslosen Machtpolitik eine Entwick-lung eingeleitet, die den christlichen Glauben in Verruf gebracht hätten. Der Humanismus, der den Menschen anstelle von Gott ins Zentrum stellt, sei zur Ersatzreligion geworden, die Bibel mit ihrer eindeutigen Botschaft wurde – auch von Theologen – relativiert und nicht mehr ernstgenommen.
Hilfe in dieser für die Christen verzweifelten Lage ist für den Autor einzig die konsequente Rückkehr zu Gott und seinem Wort. Dem Verfasser geht es nicht darum "zu behaupten, Christen hätten (oder begingen) keine Fehler oder seien irgendwie besser als andere Menschen, noch zu postulieren, dass sie die Einzigen seien, die Gutes tun. Es geht aber darum, aufzuzeigen, dass dieser Glaube ein – gelinde gesagt – enorm positives Potenzial in sich trägt und dass die Schweiz gut daran täte, diese Chance auch in Zukunft zu nutzen."
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