Was wären wir ohne Dietrich Bonhoeffer?



Was wären wir ohne Dietrich Bonhoeffer?

Bonhoeffer 2.0: Was er uns heute zu sagen hat
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Beschreibung

Ein Buch voller frischer Gedanken über den bekannten deutschen Widerstandskämpfer.
Kenner von Werk und Leben Dietrich Bonhoeffers bahnen in Interviews neue Zugänge. Der Freund und Nachlassverwalter Eberhard Bethge blickt zusammen mit seiner Frau Renate in einem bisher unveröffentlichten langen Gespräch wenige Jahre vor seinem Tod zurück auf seinen Freund Dietrich. Jutta Weber, die in der Staatsbibliothek Berlin den gesamten Nachlass verwahrt, erzählt vom Reiz, den Bonhoeffers Handschriften ausüben. Der Musiker Siegfried Fietz, der Pfarrer Rainer Eppelmann und die Theologen Peter Zimmerling und Wolf Kroetke schildern in Interviews und Gesprächen, was Bonhoeffer ihnen bedeutet. Eindrücklich!

- Bisher unveröffentlichte Gespräche mit Eberhard Bethge
- Bonhoeffers Wirkung auf die Jetzt-Zeit ist enorm!
- Erhellende Interviews mit Kennern seines Werkes

Es ist so, dass ich Bonhoeffer umso interessanter finde, je länger ich mich mit ihm beschäftige. Ich finde ihn sogar besser, als ich ursprünglich dachte ? Es spricht für ihn, dass er Gedanken geäussert hat, die sich nicht abnutzen, sondern tiefer werden, je länger man sich mit ihnen befasst.
Peter Zimmerling, Theologe und Autor

Es ist in der Tat immer das Problem gewesen, welchen Bonhoeffer man sich aneignet. Den frommen, den weltlichen, den politischen, den orthodoxen? Das ist fast nicht zu verhindern gewesen. Bonhoeffer hat abgebrochene Dinge hinterlassen, was den Nachteil hat, dass man ihn nie endgültig als den Theologen einer bestimmten Überzeugung festlegen kann ?
Eberhard Bethge, Zeitgenosse und enger Freund Bonhoeffers

Bonhoeffer stellt als das Besondere des christlichen Glaubens dagegen, dass das `Dasein für andere` untrennbar dazugehört. Es gibt keine individualistische, mit sich selbst zufriedene, zurückgezogene Frömmigkeit. Glaube und Weltverantwortung gehören wirklich zusammen. Das ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Wolf Krötke, Professor für Theologie i.R.

Bonhoeffer war ein ganz Grosser. Aber ich glaube auch, dass man ihn nicht zu allem und jedem herbeiholen muss. Die Leute sehnen sich nach Leitbildern, nach Menschen, die glaubhaft sind und die dadurch etwas in Bewegung gebracht haben.
Siegfried Fietz, Musiker und Künstler
  • Artikel-Nr. 191310
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  • ISBN/EAN: 9783765513107
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  • Erschienen/Erfasst: 26-02-2013
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 160
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 317 g
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  • Abmessung: 136 x 212 x 19 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 3

07.01.2014

Bonhoeffer 2.0 – speziell für Fans und Kenner des Theologen

Die Lektüre der 9 Kapitel und 151 Seiten zog sich – was aber nicht am Autor lag, sondern vielmehr daran, dass ich – als Bonhoeffer Einsteiger – mich an vielen Stellen schlicht überfordert fühlte. Für mich wäre wahrscheinlich ein Bonhoeffer 1.0 ausreichend gewesen: Manches Hintergrundwissen wird vorausgesetzt, das ich nicht habe. Die Interviews und Gespräche in diesem Buch sind jedoch unterhaltsam geschrieben und geben tatsächlich gute Einblicke in Bonhoeffers Leben und Gedankenwelt, aus der Perspektive von Menschen, die jeweils einen ganz unterschiedlichen Blick auf Bonhoeffer haben. Das Buch ist sicherlich für Fans und Kenner zu empfehlen. Als Einsteigerlektüre eignet sich das Buch leider nicht.

08.06.2013

Für Bonhoeffer-Kenner

Gleich vorweg: Dies ist das erste Buch, das ich über Dietrich Bonhoeffer bisher gelesen habe. Aufgrund des Titels habe ich nicht erwartet, dass dies zu einem Nachteil werden könnte. Das Buch gibt verschiedene Perspektiven auf das Leben und die Werke von Bonhoeffer. Menschen mit ganz unterschiedlichem Bezug zu Bonhoeffer kommen zu Wort. Dies führt zu einer Wertschätzung ihm gegenüber, ohne dass er dabei auf ein Podest gestellt wird. Allerdings hat mir der Zusammenhang über diese Beiträge hinweg etwas gefehlt.Die Frage „Was Bohnhoeffer uns heute zu sagen hat“, blieb dabei aber für mich ziemlich unbeantwortet. Am besten erreicht hat mich das Kapitel „Bonhoeffer ist mein Seelsorger“ (vom Autor selbst). Der Satz auf dem Umschlag müsste aus meiner Sicht trotzdem „Was er anderen zu sagen hat / hatte“ lauten.Nichts desto trotz möchte ich auf keinen Fall ausschliessen, dass dieses Buch für Bonhoeffer-Kenner eine Bereicherung ist.
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