Nach wie viel Burn ist Mann out?



Nach wie viel Burn ist Mann out?

Erfahrungen eins Betroffenen

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Beschreibung

Erfahrungen eines Betroffenen

Ein Erfahrungsbericht, extrem offen und ungeschönt: Hardmeier ist Pfarrer, Berater und Dozent. Und er brennt für seine Jobs. Die Katastrophe kündigt sich langsam an, aber er macht mit unvermindertem Tempo weiter. Er hat 1000 Überstunden und wird immer müder. In der Mitte seines Lebens brennt er aus. Er bricht zusammen, lässt sich in eine Burnout-Klinik einliefern und verliert seinen Job.

Dieses Buch ist das Protokoll eines Scheiterns. Und eines Neuanfangs. Der Autor zeichnet seinen Weg ins Burnout nach, beschreibt ehrlich seine Zweifel und Fragen. Er hinterfragt seinen bisherigen Lebensentwurf und lässt den Leser an den schwierigen Schritten zu einem gesunden Leben nach dem Burnout teilhaben.
  • Artikel-Nr. 191257
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  • ISBN/EAN: 9783765512575
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  • Erschienen/Erfasst: 10-09-2012
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 240
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  • Thema: Männer
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 347 g
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  • Abmessung: 137 x 212 x 20 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 7 | Durchschnittliche Bewertung: 4.7
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20.03.2013

Burnout - Ist nun alles zu ende?

„Nach wie viel Burn ist man Out?“ ist der Titel und gleichzeitig die zentrale Frage in Roland Hardmeiers Buch. Wie viel braucht es bis man ausgebrannt ist? „Burnout“ ist eine echte Modeerscheinung unserer Kultur und Zeit. Es ist medizinisch gesehen, nicht einmal eine anerkannte Krankheit und doch ist es Realität für so viele. Obwohl das Potential für ein Burnout bei Managern und in sozialen Berufen um einiges höher ist als bei anderen, kann es jeden treffen. Pastor und Dozent Roland Hardmeier schreibt in seinem Buch sehr offen und auf eindrückliche Art und Weise über sein Burnout. Er beschreibt sehr detailliert, wie er dieses erlebt hatte, wie es dazu kam sowie welche Auswirkungen es bis heute hat. Zudem gibt er nicht einfach nur gute Ratschläge, wie man dem ganzen Vorbeugen kann oder wie man die ganze Sache aufarbeiten könnte. Nein, er berichtet unverblümt und ganz persönlich, was er alles unternommen hatte sowie was sich alles verändert hatte dadurch. Er macht so mit seinem Buch allen Mut, welche ein Burnout hatten, haben oder noch haben werden. Ein Burnout ist nicht das Ende, es geht weiter.Mich persönlich hat dieses Buch sehr angesprochen, gerade weil ich selber erst vor kurzem ein Burnout hatte. Es hat mir Mut gemacht weiter zu machen und nicht aufzugeben. Zudem hat es mir neue Ideen und Impulse gegeben für die Aufarbeitung des Ganzen.

02.03.2013

Ehrlicher Bericht eines Betroffenen

„Da bin ich also. Ein gestrandeter Pfarrer und Dozent.“ So beginnt dieser autobiographische Erfahrungsbericht von Roland Hardmeier. Das Buch ist durchweg aus der „Ich-Perspektive“ geschrieben und hat den Charakter eines Tagebuchs. Hardmeier nimmt den Leser mit in die Zeit, als er zunehmend mit seiner Lebensbelastung nicht mehr klar kommt und immer häufiger mit Schwindel kämpft. Wir erleben, wie er immer noch hofft, sich doch noch zu erholen und dann trotzdem sein Scheitern eingestehen muss. Es geht nicht mehr und er landet in einer Spezialklinik. Nun berichtet uns Hardmeier, wie er mit seiner Diagnose ringt. Minutiös schreibt er von seinem Alltag in der Klinik und den hilfreichen Gesprächen mit seiner Psychologin. In vielen reflexiven Passagen sucht der Autor Gründe für sein Burnout und denkt darüber nach, wie sein Leben danach aussehen könnte.Im zweiten Teil des Buches erzählt er, wie er langsam versucht, sich ein gesünderes Leben und Umfeld aufzubauen. Hier erzählt er offen, was ihm geholfen hat und verschweigt aber auch seine Rückschläge nicht.Der Klappentext verspricht, dass Hardmeier „extrem offen und ungeschönt“ von seiner Burnout-Erfahrung erzählt. Dies bewahrheitet sich beim Lesen, so dass diese Offenheit und Ehrlichkeit eine grosse Stärke des Buches darstellt. Ungefiltert kann der Leser teilhaben am Schicksal des Autors.Diese Subjektivität bedingt gleichzeitig, dass man hier natürlich keine umfassenden Infos über die Burnout Thematik erhält. Der tagebuchartige Stil bringt es auch mit sich, dass sich der Autor bei gewissen Themen mehrmals wiederholt.Sehr ermutigend ist es, dass die Ehe von Hardmeier dieser Belastungsprobe standhielt.Wer selbst bisher kein Burnout erlebt hat, dem hilft dieses Buch, sich in Betroffene hinein zu fühlen. Betroffene Personen hingegen zeigt Hardmeier, dass ein Weg aus der Erschöpfung hinaus, hin zu einem gesünderen Leben, möglich ist.

24.01.2013

Burnout – Ein persönlicher Erlebnisbereicht

Roland Hardmeier gibt in diesem Buch einen offenen Einblick in seine teilweise auch widersprüchlichen Gedanken auf dem Weg aus dem Burnout zurück in den Alltag. Es wird dem Leser auf vielfältige Art und Weise deutlich, dass dies alles andere als ein einfacher Weg ist. Dabei bleibt ungewiss wie schnell (und ob überhaupt) eine vollständige Genesung möglich ist. Die im Rückblick beschriebenen Erlebnisse sind meistens in Gegenwartsform beschrieben, was einem als Leser auf den Weg mitnimmt, den Roland Hardmeier gegangen ist. Das Buch ist leicht leserlich und trotz des schwierigen Themas mit zunehmendem Humor geschrieben.Viele Erlebnisse und Überlegungen bereichern das Buch und fordern den Leser heraus das eigene Leben zu reflektieren. Männern, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema befassen, kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Als Nachteil erachte ich, dass dieses Buch durch die persönliche Sichtweise des Autors ziemlich subjektiv (und männerorientiert) ist.
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