Im Angesicht des Todes



Im Angesicht des Todes

Der Mut verfolgter Christen im Nahen Osten

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Beschreibung

Der Sohn eines Piraten hat fürs Schmuggeln von Bibeln nach Somalia eine "sichere" Methode gefunden: Er legt sich in einen Sarg, unter den Leichnam. Denn kein Muslim wird es wagen, dort nachzuschauen. Er muss nur hin und wieder unbemerkt den Sargdeckel öffnen, für frischen Sauerstoff. Mit jeder Fahrt geht er ein hohes Risiko ein ...
Acht aktuelle Berichte über das Leben einzelner verfolgter Christen in Somalia, Syrien, Irak, Saudi-Arabien und Gazastreifen. Sie leben sehr nah bei Jesus, trotz oder gerade in der Bedrohung. Sie planen nicht für lange Zeit, sondern sind ganz im Heute. Sie vergeben ihren Feinden. Hass verwandelt sich in Liebe. Diese Christen treffen sich heimlich nachts in wechselnden Häusern. Sie erleben Gottes Wunder und helfen Muslimen, denen Jesus im Traum erschienen ist. Sie fürchten Folter und Kreuzigung. Aber ihre Hoffnung ist stark: Sterben bedeutet für sie ganz unmittelbar, in der Ewigkeit bei Jesus zu sein.

Einer der syrischen Christen schreibt an die Leser: "Betet für uns, aber bitte: Fühlt euch nicht schlecht wegen uns. Wir waren nie freier als heute. Und obwohl wir bereit sind zu sterben, sind unsere Gräber immer noch leer."
Jedes Kapitel schliesst mit einem längeren Originaltext eines verfolgten Christen.
  • Artikel-Nr. 114272
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  • ISBN/EAN: 9783765542725
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  • Erschienen/Erfasst: 24-06-2015
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 224
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  • Einband: Taschenbuch
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  • Verlag: Brunnen
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  • Versandgewicht: 184 g
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  • Abmessung: 120 x 186 x 17 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 5

30.12.2016

Dramatisch - aber hoffnungsvoll

Es fällt auf, wie viele Bücher über Christenverfolgungen in den letzten Monaten auf den Markt gekommen sind. Anscheinend rückt dieses Thema mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Ein jüdischer Rabbi meinte kürzlich, die Christen seien zu den neuen Juden geworden. Sie seien gegenwärtig die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit.
Auffällig an diesen Büchern ist ihre Echtheit: Es sind keine erfundenen Geschichten, sondern Schicksale von heute noch lebenden oder erst kürzlich gestorbenen Christen. Dabei geht es den Verfassern nicht darum, ihre Peiniger oder politische Systeme anzuklagen. Ihr Anliegen ist es, Beter zu mobilisieren, damit sie in ihren Schwierigkeiten durchhalten können.
Für mich ist der Satz in der Einleitung von "Im Angesicht des Todes", dass alle acht Geschichten authentisch sind, sehr wichtig, denn die einzelnen Berichte klingen oft so unglaublich, ja fast konstruiert, dass sonst der Verdacht aufkommen könnte, sie seien erfunden. Das abstrakte Wort "Christenverfolgung" bekommt durch die dramatischen Schilderungen von einzelnen Frauen und Männern ein Gesicht. Man leidet förmlich mit, "spürt" ihre Ängste, ist entsetzt über die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der Verfolger und amtet auf, wenn es noch einmal gut gegangen ist.
Manchmal wird man fast neidisch über das präzise Eingreifen Gottes. Wir im Westen müssen oft jahrelang suchen, bis wir auf jemanden stossen, der Interesse zeigt und von Gott auf so wunderbare Weise auf die Begegnung vorbereitet wurde. Auffallend häufig spielen in den Berichten Träume eine Rolle, in denen Jesus Muslimen begegnet, die ohne jede Beziehung zu Christen lebten. Er spricht sie an und bringt sie auf verschlungenen Wegen mit Christen zusammen, die ihnen den Schritt zum Glauben ermöglichen.
Es überrascht, wie "unvorsichtig" Christen bei ihrem Zeugnis in ihrer gefährlichen Umgebung sind. Wir (im Westen) würden uns taktisch geschickter verhalten, um ja nicht in Gefahr zu kommen. Die Hauptpersonen in diesem Buch setzen sich bewusst der Gefahr aus und rechnen dabei auch mit dem Schlimmsten. Die lebendige Hoffnung auf das, was nachher kommt, macht sie bereit, mutig in den Tod zu gehen.
Das Buch schliesst mit praktischen Tipps, wie wir in sicheren Ländern die Verfolgten unterstützen können. Diese bitten nicht um Mitleid, sondern um unser Gebet, damit sie in ihren Schwierigkeiten stark bleiben können. Denn "die Christenverfolger haben all die Jahrhunderte hindurch eines nie begriffen: dass Christenverfolgung am Ende immer scheitert. Sie funktioniert schlicht nicht", heisst es in der Einleitung.
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