Yes, she can!



Yes, she can!

Die Rolle der Frau in der Gemeinde - Ein bibelfestes Plädoyer

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Beschreibung

Sollen Frauen die Gemeinde leiten und lehren ? oder dürfen sie dies aus Treue zur Bibel nicht tun? Diese Frage ist in zahlreichen Kirchengemeinden nach wie vor umstritten. Christian Haslebacher untersucht die Rolle der Frauen in der gesamten Bibel und geht speziell auf Aussagen im Neuen Testament ein, welche den Dienst der Frauen in der Gemeinde einzuschränken scheinen. Er kommt zum Schluss: Yes, she can ? ja, sie kann.
  • Artikel-Nr. 204086
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  • ISBN/EAN: 9783038480860
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  • Erschienen/Erfasst: 22-03-2016
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13.0 x 20.51 cm
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  • Seiten: 288
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 350 g
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  • Abmessung: 130 x 206 x 25 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 3

11.04.2016

Ein Buch, das sich den Fragen stellt, die viele (junge) Christen heute ausblenden - aber leider keineswegs so fundiert, wie es sich anpreist...

Theologisch tiefgehend und pointiert sei dieses Buch, so schreibt der Chrischona-Direktor René Winkler. Diese hohen Erwartungen erfüllt das Buch leider nicht. Haslebachers Argumentation ist an manchen Stellen recht schwammig – oder doch zumindest oberflächlich. Um nur einige Stellen zu nennen: Dass etwa das Benennen im Schöpfungsbericht nicht als Ausdruck des Herrschens des Mannes betrachtet werden könne, weil Hagar Gott in 1.Mo 16 „El-Roï“ nennt, scheint mir eine fadenscheinige Begründung zu sein. Ähnlich vorschnell wird behauptet, die Hochschätzung der Frau im Alten Testament werde durch die Gesetzesbestimmungen beeinträchtigt, die ihr die Gleichheit verweigern – was dann in den folgenden zwei Seiten doch sehr vereinfachend „begründet“ wird. Allzu menschlich argumentiert ist meiner Meinung nach die Sicht, dass von Gott im Alten Testament darum in vorwiegend “männlicher Bildsprache“ gesprochen werde, weil in einer „patriarchalen Kultur (…) Gottes Herrschaft und Autorität schlecht in weiblicher Form dargestellt werden kann“. Ähnlich uneinsichtig scheint die Vermutung, dass Jesus Frauen nicht dazu veranlassen wollte, sich über soziale Beschränkungen des Frühjudentums „in aller Öffentlichkeit und über längere Zeit“ hinwegzusetzen – und darum nur männliche Apostel eingesetzt hat.Die Bejahung der Frau im Ältestenamt begründet der Autor unter anderem dadurch, dass mit der Ausgiessung des Heiligen Geistes und dem allgemeinen Priestertum im Neuen Testament „Autorität und autorative Lehre in der Gemeinde letztlich nicht in Einzelpersonen liegen, sondern im Evangelium, in Christus und in der vom Geist begabten Gemeinde“. Dass gerade zur Bewahrung des Evangeliums aber auch Autorität und Hierarchie in der Gemeinde nötig sind, z.B. bei Gemeindezucht, wird fast ausgeblendet – das ist bedauernswert!Leider wird auch die Position der “historischen Vertretern“ - der Autor nennt seine Position im Gegensatz dazu “progressiv“ - doch oft sehr einseitig und manchmal regelrecht polemisch dargestellt. Die starke Hervorhebung etwa, dass Frauen im Alten Testament geistliche Verantwortung wahrnehmen, scheint unnötig: Kaum jemand der “historischen Position“ möchte diese der Frau nämlich generell absprechen! Schade auch, dass gegen Ende des Buches mit teils doch banalen Bildern (226ff) andere Positionen regelrecht diffamiert werden. Der Autor möchte, so schreibt er, keinesfalls die Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau aufgeben. Wie genau er diese aber in der Praxis sieht, das bleibt offen – spannend wäre gewesen, hier noch mehr zu lesen! (Die Unterordnung der Frau in der Ehe betrachtet der Autor übrigens (weiterhin) als biblisch und erklärt dazu auch ausführlicher, wie diese in der Praxis umzusetzen ist.) Schade finde ich nicht zuletzt, dass Aussagen des Autors über die Bibel manchmal irritierend sind. „Selbst wenn man von einem göttlichen Autor hinter den menschlichen Autoren der biblischen Texte ausgeht“ beginnt er etwa einen Satz – das ist zumindest recht unvorteilhaft formuliert. Genauso wirft das folgende Zitat, das zur Verdeutlichung seiner Argumentation herbeigezogen wird, Fragen auf: „Wer sich mit Mischna und Talmud beschäftigt, weiss, dass (…) jedes Gotteswort, das in der Bibel festgehalten ist, neunundneunzig mögliche Auslegungen zulässt.“ Weiter argumentiert der Autor sehr stark vom kulturellen Kontext her – und kommt so zu hermeneutisch fragwürdigen Resultaten, etwa: „Ein Text kann nichts bedeuten, was er im Grundsatz für den Autor oder seine Leser nicht bedeutet haben kann.“
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