Schicksalstage am Fusse der Pyramiden



Schicksalstage am Fusse der Pyramiden

Sie nennen es den Arabischen Frühling
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Beschreibung

Ist das wirklich ein «arabischer Frühling»? Junge christliche Koptinnen werden entführt in Zwangsehen gesteckt und gezwungen den Islam anzunehmen. Hohe Ämter bleiben der christlichen Minderheit verwehrt. Zur koptischen Weihnacht im Januar 2010 eröffnen Schützen das Feuer auf die Christen. Und in der Neujahrsnacht reisst ein Selbstmordattentäter vor einer Kirche 21 Menschen in den Tod ? Der arabische Frühling die «Arabellion» versprach Entspannung. Doch nach wenigen Monaten geht das Schreckgespenst des islamischen Fundamentalismus in aller Schärfe um: Klöster werden beschossen Kirchen brennen Christen werden verfolgt. In einem nie gekannten Ausmass nutzen die «Muslimbruderschaft» und die Salafisten das Machtvakuum nach dem Sturz Mubaraks und verschleppen mehr junge Christinnen als je zuvor. Der Autor recherchierte während des «arabischen Frühlings» vor Ort und traf mitten im politischen Umbruch leidgeprüfte Christen. Aber er sah durchaus auch etliche Zeichen der Hoffnung!
Der Autor Daniel Gerber 36 ist freier Journalist und Redakteur (u.a. für die Berner Zeitung Radio 32 und Livenet.ch) Sportreporter sowie Buch-Autor. Er ist verheiratet mit Irene und wohnt in der Nähe von Bern. Für den Brunnen Verlag und dessen Buchaufträge besuchte er bereits den Sudan (Afrika) den Gazastreifen (Israel/Palästina) Pakistan und neuerdings Ägypten.
  • Artikel-Nr. 114162
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  • ISBN/EAN: 9783765541629
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  • Erschienen/Erfasst: 05-03-2012
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 208
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  • Einband: Taschenbuch
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 217 g
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  • Abmessung: 120 x 19 x 16 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 5

22.11.2012

Fakten die man sonst selten hört

In der westlichen Welt wird gefeiert und dem Volk von Ägypten gratuliert, doch selbst in Europa wird nach den weiteren Entwicklungen schnell erkannt, dass aus dem „Arabischen Frühling“ ein „Arabischer Herbst“ geworden ist.Daniel Gerber, der Redakteur und schweizer Journalist zeigt in seinem Buch an vielen Beispielen und authentischen Berichten auf, dass für die Christen in Ägypten die Revolution längst zu einem „Arabischen Winter“ geworden ist. Dazu reiste er länger Zeit, gemeinsam mit Medhat Klada, dem Präsident der „Vereinigung der koptischen Christen Europas“, durch Ägypten und führte viele Interviews mit der grössten religiösen Minderheit des Landes. Die 10% koptischer Christen haben nicht die ersehnte Freiheit erlangen können, für die sie gekämpft haben. Seit der Revolution sind Entführungen, Vergewaltigungen, Erpressungen, Morde und Zerstörung von christlichen Kirchen und Häusern drastisch angestiegen. Gerber berichte viele dieser Geschichten, aber auch von dem Willen der Kopten mit Gewaltverzicht und Gottes Hilfe für ihre Rechte zu kämpfen.In dem wirklich beeindruckenden Buch werden eine Reihe von Biografien der vergangenen paar Jahre geschildert, jedoch auch auf die christliche Vergangenheit von Ägypten hingewiesen, sowie der Ablauf der Revolution geschildert. Gegen Ende stellt Gerber anhand des 6 Tage Krieges gegen Israel die ägyptische Propaganda vor und endet mit einer Chronologie des Leidens der Kopten in Ägypten. Ein Rundum gelungenes Buch, das endlich auch mal Hintergründe und Fakten liefert, die gegen den politischen Mainstream unserer Gesellschaft sind und ein realistisches Bild der Kopten in Ägypten zeigen.
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