Great River Road (CD)



Great River Road (CD)

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Beschreibung

Great River Road

Jason Upton


Dieser Junge ist eine Ausnahmeerscheinung in der internationalen christlichen Musikszene, einfach anders als die anderen. Vor vier Jahren tauchte er auf einmal aus dem Nichts auf und brachte in der Zwischenzeit vier Alben heraus. Ohne Label. Völlig in Eigenregie. Nun aber hat er sich entschlossen, doch mit einem Label, mit TobyMac's Label »Gotee«, zu kooperieren. Das Ergebnis haben wir hier vorliegen. Zehn Tracks, die Upton bereits auf seinen Indiescheiben veröffentlichte. Nun hat er sie für »Great River Road« neu recorded.

Die vergangenen vier Jahre haben dem Sänger gut getan, das hört man. Er hat einen ausgeprägten, leicht extravaganten Stil entwickelt. Dieser kann einem gefallen, muss er aber nicht. Ich mag ihn. Er läst sich irgendwo zwischen den beiden verstorbenen Legenden Rich Mullins und Keith Green einordnen, hat aber auch eine leichte Ähnlichkeit mit Michael W. Smith. Nur eben ausgefallener. Ein Beispiel gefällig? Gleich der erste Titel auf der CD, »Great River Road« (ganz nebenbei: der Titel handelt von Upton's Heimat) bietet fremde Klänge. Ich möchte mich da jetzt nicht festlegen, was das alles ist, auf jeden Fall haben sich einige amerikanische Ureinwohner, sprich: Indianer, daran beteiligt. Diese sind auch bei einigen anderen Songs noch zu hören.

Überhaupt strotzt diese CD vor Kreativität. Obwohl die Songs allesamt sehr soft sind, wird es nicht eintönig. Upton versteht es, die unterschiedlichsten Instrumente perfekt zu arrangieren, sei es Geige, Piano oder Mandoline. Letztere spielte übrigens der ehemalige »Sting«-Gitarrist und Worshipper Don Potter ein.

Auch inhaltlich geht Jason Upton keine Kompromisse ein. Er singt von dem, was ihn bewegt. Von Glaube, von Hoffnung, von Liebe. Besonders gut gefällt mir der Song »The Road to Emmaus«. Eine subtile Kritik an seinem Heimatland Amerika, die aber wohl genauso gut auf uns Mitteleuropäer passen würde. Er vergleicht uns alle, einen jeden von uns, mit den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, die ihren Herrn Jesus nicht erkannten.

Inhaltlich hat die Scheibe also durchaus einiges zu bieten. Dabei finde ich es auch schön, dass ein üppiges Booklet beiliegt. Jeder Song ist mit einer ausführlichen Beschreibung durch den Künstlers versehen. Das macht Upton einfach greifbar und sympathisch.

Einziger Punkt, der mich an dieser Produktion stört, ist die Stimme von Upton. Das ist Geschmacksache, aber ich finde sie einfach zu weinerlich.

Zugegeben, ein Fabel für solche ruhigen Scheiben muss man schon haben, sonst wird man mit »Great river road« wohl nicht so viel Freude haben. Wer aber gerne auch mal Musik der ruhigeren Gangart anhört, der sollte sich Jason Upton empfehlen lassen.

Bewertung: 83%

Fridolin Haag 23.02.2006



Sound 7


  • Artikel-Nr. 6910102
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  • ISBN/EAN: 4025969101021
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  • Erschienen/Erfasst: 06-10-2005
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  • Auflage: 1.
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  • Einband: CD
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  • Label: Key of David
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  • Versandgewicht: 110 g
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  • Abmessung: 124 x 142 x 10 mm

Hörprobe



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