Free of Me



Free of Me

Vom Glück des selbstvergessenen Lebens

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Beschreibung

Sharon könnte glücklich sein. Sie ist Christin, hat eine kleine lebhafte Familie und folgt ihrer Berufung als Autorin. Doch unter der Oberfläche ist die junge Frau unsicher: Die Angst, niemand könne sie mögen, und das ständige Vergleichen mit anderen rauben ihr alle Freude. «Du brauchst mehr Selbstbewusstsein! Gott liebt dich, das musst du nur glauben», sagt ihr Umfeld. Aber Sharon merkt: An fehlender Bestätigung liegt es nicht! Sie macht sich auf die Suche nach der Wurzel ihres Problems: Wieso bin ich so unselbstsicher?

«Free of Me» ist ein kleines Handbuch, das Sharon Hodde Miller für Frauen geschrieben hat, die frei davon werden wollen, alles im Leben persönlich zu nehmen und auf sich zu beziehen. «Ich habe gelernt, dass es zwei tiefliegende Gründe für Unsicherheit gibt. Manchmal, ja, da geht es um fehlende Selbstannahme. Du kannst die Wahrheiten, die Gott über dich ausspricht, noch nicht glauben. Und an diesem Punkt will Gott uns heilen! Aber es gibt auch noch einen zweiten, eher unbekannten Grund für schmerzhafte Unsicherheit, und das ist das ständige Kreisen um sich selbst.» In «Free of Me» beschreibt Sharon, wie Selbstbezogenheit wichtige Bereiche ihres Lebens sabotierte, und erzählt von vier praktischen Schritten, die ihr geholfen haben, sich neu auf Gott und andere auszurichten. - Ein neuer Fokus, dank dem sie Sicherheit gefunden hat: nicht in sich selbst, sondern bei Jesus.

Sharon Hodde Miller ist dreifache Mutter, Autorin, Bloggerin und Rednerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Ike leitet sie die junge Gemeinde «Bright City Church» in Durham, North Carolina. Sharon hat einen theologischen Doktortitel auf dem Gebiet «Frauen und Berufung» und brennt dafür, Frauen in ihren Begabungen zu unterstützen und zu fördern. Sie liebt mexikanisches Essen und «sammelt» Freundinnen, mit denen man lachen kann, bis einem die Luft wegbleibt.
  • Artikel-Nr. 204201
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  • ISBN/EAN: 9783038482017
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  • Erschienen/Erfasst: 02-10-2020
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13 x 20,5 cm
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  • Seiten: 240
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  • Sprache: Deutsch
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  • Thema: Frauen
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 323 g
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  • Abmessung: 133 x 205 x 21 mm

Leseprobe

 

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Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 3 | Durchschnittliche Bewertung: 4.3

10.03.2021

Interessante neue Aspekte

Cover:
Das Cover ist echt super schön. Die Farben und die Gestaltung gefallen mir richtig gut. Schön auch, dass das Polaroid einen Bezug zum Inhalt hat (wird im hinteren Teil des Buches deutlich) und auch das Bild des Mädchens strahlt Freiheit und Freude aus. Somit insgesamt ziemlich passend. :)


Inhalt:
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen und ist an vielen Stellen auch humorvoll. Zudem finden sich nach jedem Kapitel ein Bibelvers, ein Gebet und Reflexionsfragen. Das hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da die Bibelverse (auch die in den Kapiteln) gut gewählt, die Gebete gut und die Reflexionsfragen nicht zu oberflächlich gehalten sind. Somit regen diese, ebenso wie viele in den einzelnen Kapiteln benannten Aspekte, wirklich zum Nachdenken an.

Gerade die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen. So geht es beispielsweise in einigen Kapiteln um das Thema Selbstwert. Dabei bringt die Autorin neue Aspekte ein, was mir richtig gut gefallen hat. So sagt sie beispielsweise, dass Ratschläge nicht wirklich helfen können, wenn der Fokus und das Ziel nicht vorhanden sind. Dabei beschreibt sie in diesem Zusammenhang auch Ursachen und Auswirkungen, die ich so noch nicht gehört hatte. Dadurch wurde einiges klarer.

Einige Kapitel (und auch einige Bibelstellen darin) fielen etwas kürzer aus, das fand ich etwas schade. Zum Beispiel schreibt sie weniger zum Thema Eltern. Trotzdem merkt man, dass es ihr im Buch wirklich darum geht, eine andere Sichtweise aufzuzeigen und den Leser zu ermutigen, seinen Fokus auf Gott zu setzen - denn er kann, wenn wir nicht können. <3

An einigen Stellen empfand ich die Autorin allerdings zu unkritisch. So musste ich erschreckender weise feststellen, dass sie einmal die ziemlich unbiblische „Bibelübersetzung“ von The Message nutzte. Dieses in manchen Punkten unkritische Denken zeigte sich auch beim Thema Gemeinde. Im Prinzip schreibt sie hier, dass es egal ist, in welche Gemeinde man geht. Später schreibt sie dann aber, dass man eine Gemeinde braucht, die u. a. das Evangelium predigt (was eben nicht in allen Gemeinden vorzufinden ist). Den Widerspruch scheint sie selber nicht gesehen zu haben.

An einer anderen Stelle geht sie auf den Bader-Meinhoff-Komplex ein und das fand ich ziemlich unpassend. Ich glaube nicht, dass sie verstanden hat, dass sie mit dieser kurzen Erklärung am Anfang Gottes Wort herabgesetzt hat. Weitere Inhalte waren ganz gut, aber durch diesen merkwürdigen Anfang, hatte es einen leicht faden Beigeschmack.

An späteren Punkten ist mir zudem aufgefallen, dass sie (obwohl ich davon ausgegangen bin, dass sie als Bloggerin gut mit Sprache umgehen kann) an einigen Stellen nicht gemerkt zu haben scheint, was sie da genau ausdrückt. So schreibt sie zum Beispiel an einer Stelle: „Gott zu preisen und uns an seine Eigenschaften zu erinnern, ist unsere Erlösung“ (S. 168). Ich verstehe, was sie damit sagen möchte, aber unsere Erlösung kommt dadurch, dass wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser annehmen und an ihn glauben. Und dass wir daran glauben, dass er für unsere Sünden starb und auch wieder auferstanden ist. Natürlich sollen wir Gott preisen und uns auch an seine Eigenschaften erinnern. Sie sollte hier einfach besser auf die Wortwahl aufpassen, wie ich finde. Das selbe Phänomen findet sich auf S. 179, wo sie schreibt: „Die Welt ist voller einsamer Seelen und ich möchte nie zu beschäftigt, zu belästigt, zu egozentrisch oder zu verbittert sein, um innezuhalten und ihnen Christus zu sein“. Die Aussage an sich ist super. Allerdings: Wir können Christus ÄHNLICH sein und WIE Christus sein unser Ziel sollte es auch sein Christus ähnlich zu werden, was wir aber nicht sein können: Christus sein. Auch hier ist zwar klar, was sie sagen möchte, aber die Wortwahl ist nicht gut gewählt, weil sie damit etwas anderes vermittelt.


Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war leicht zu lesen, es gab ehrliche, mutige und interessante Erfahrungsberichte sowie viele Tipps und Anreize zum Nachdenken. Auch neue Aspekte wurden aufgeführt, die ich so in anderen Büchern noch nicht gelesen habe. In einigen Punkten fand ich die Autorin allerdings etwas zu unkritisch, ihre Wortwahl fand ich manchmal etwas unpassend und die Nutzung eines „Bibelverses“ aus der unbiblischen The Message Version fand ich eher erschreckend. Deswegen habe ich lange damit gehadert, ob ich nicht 3 Sterne gebe. Da mir der Grossteil des Buches aber gefallen hat und ich nichtsdestotrotz sehr viel für mich mitnehmen konnte und auch wirklich viel markiert habe, gebe ich trotzdem 4 Sterne. :)

18.11.2020

Befreit zum Leben - Wie ich mich von mir selbst und meinen Ansprüchen befreien kann

Im Leben (eines Christen) gibt es verschiedene Phasen. Manchmal ist es wichtig, Psychohygiene zu machen, auf sich selbst zu achten, Verletzungen und negative Haltungen anzugehen und zu verarbeiten. Jedoch ist es wichtig, dass man dann nicht beim «um sich selbst kreisen» stehen bleibt. Sonst wird dies zu einer destruktiven Phase. Damit dies nicht geschieht und man wieder aus dieser Selbst-Phase herauskommt, ist es sehr hilfreich, ein Buch wie «Free of me» von Sharon Hodde Miller in die Hände zu bekommen, das einem dabei unterstützt, den Blick weg von sich selbst zu wenden, hin zu Gott, anderen Menschen und zu Dingen, die wichtiger sind, als nur das eigene Ich und die eigene Befriedigung.
In dem interessanten Intro erzählt die Autorin, wie sie dazu gekommen ist, dieses Buch zu schreiben und weshalb das Thema «Befreiung von sich selbst» wichtig. Dieses Intro hilft dem Leser zu verstehen, um was es genau in dem Buch geht und ich konnte so richtig in das Thema eintauchen, da ich mich Dank den vielen Beispielen der Autorin oft wiederfand.
Der erste Teil hält die Sharon Hodde Miller uns dann Spiegel vor und zeigt auf, wie wir oft die Tendenz haben in verschiedenen Bereichen des Lebens nur um uns selbst, die eigene Anerkennung und das eigene Wohlfühlen zu drehen. Die Bereiche, die die Autorin behandelt sind: Gott, Familie, Aussehen, Besitz, Freundschaften, Berufung und Gemeinde. Die Autorin schafft es, mit Hilfe von Schilderungen eigener Erlebnisse darzustellen, wie schnell wir in diesen Bereichen Dinge tun, die den Fokus auf uns selbst haben. Beim Lesen fühlt man sich immer wieder ertappt. ;-) Mit zwei, drei gut ausgewählten Stichwörtern pro Thema, auf die sie dann tiefer und gut verständlich eingeht, beschreibt sie mögliche Wurzeln, weshalb wir uns bei diesen Themen um uns selbst drehen und warum uns unser eigenes Image oft (zu) wichtig ist. Durch die alltagsnahen Beispiele gibt die Autorin auch viele Impuls, wie man die Themen im eigenen Leben konkret angehen könnte, um sich von sich weg hin zu anderen zu wenden. Das tolle ist, dass sie dies nicht mit «erhobenen Zeigefinger» macht, sondern sehr einleuchtend und motivierend schreibt.
Dieser Teil des Buches hat mich sehr angesprochen und inspiriert, Dinge anders zu sehen und er gab mir nachvollziehbare Impulse, wie ich sie konkret im Leben umsetzen kann. Wie ich mich «von mich selbst befreien» (Free of me) kann und den Blick auf andere Menschen und andere wichtige Punkte des Lebens lenken kann.
Der zweite Teil des Buches handelt davon, thematisch noch einen Schritt tiefer zu gehen und beim Fehlziel der im ersten Teil beschriebenen Haltungen anzusetzen. Die Autorin zeigt auf, dass wir in unserem Denken den Fokus ändern sollen. Zum Beispiel sollen wir auf Gott schauen, anstatt auf uns selbst und dieser Blick auf Gott hilft uns, uns selbst und unsere Aufgaben im richtigen Licht und in der richtigen Position zu sehen. Diese Haltung befreit. Es geht nicht mehr um mich, sondern um Gott. Somit muss ich nicht mehr, sondern darf. Der Druck, den ich mir oft selbst mache, geht weg. Einfach, weil ich mich von mir selbst und meinen Ansprüchen an mich befreie. Sei dies in Bereichen wie Lobpreis, die eigene Lebensaufgabe oder im Umgang mit anderen Menschen, auf welche die Autorin in diesem zweiten Buchteil auch noch eingeht. Leider ist dieser Teil des Buches etwas sehr theoretisch ausgefallen. Es war für mich schwieriger als im ersten Teil, mich mit dem Inhalt zu identifizieren und für mich konkrete Umsetzungsideen und Impuls daraus zu nehmen. Sharon Hodde Miller zeigt viele gute Ansätze auf, die für mich aber zu wenig alltagsnah ausgearbeitet wurden. Ich hätte mich gefreut, wenn sie etwas ausführlicher und praxisnaher beschrieben worden wären.
Am Ende jedes Kapitels hat die Autorin jeweils noch einen passenden Bibeltext, ein Gebet und Fragen zum persönlichen Weiterdenken oder für den Austausch z.B. in einem Hauskreis zusammengestellt. Gerade das Gebet hat mir geholfen, den Wunsch vor Gott zu formulieren, wenn mir der Kopf vom Lesen und den wertvollen Impulsen etwas gar voll war.
Fazit: Das Buch gibt viele alltagsnahe Impuls, sein Leben und seine eigenen Ansichten zu verändern und motiviert, weg von sich selbst zu sehen, hin zu Gott und hin zum Mitmenschen und auf diese Weise ein befreites Leben zu leben.

11.11.2020

Hilfreich und praktisch

Noch nie habe ich ein thematisches Buch so schnell gelesen wie dieses hier. Die Autorin greift ein sehr aktuelles Frauen-Thema auf und ich kenne keine Frau, die keine Minderwertigkeitsgefühle hat. Aber anstatt mit dem Hammer zu sagen, was wir anders tun müssen, kommt Sharon Hodde Miller mit einer ermutigenden Art, erzählt ihre persönliche Geschichte und hilft dadurch, den Blick neu auszurichten und wirklich etwas verändern zu wollen. Mir hat ihr einfacher, ehrlicher Stil sehr gut gefallen und mich trotzdem herausgefordert. Ebenso der Aufbau des Buches: Nach jedem Kapitel folgen ein paar persönliche Fragen. Es lohnt sich, sich darauf einzulassen.
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