Der Sohn des Imams



Der Sohn des Imams

Wie ein marokkanischer Muslim im deutschen Gefängnis von Jesus überrascht wurde

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Beschreibung

Ehrlicher Lebensbericht eines ehemaligen Muslims

Raschid ist Marokkaner. Sein Vater, ein überzeugter, tiefgläubiger Muslim, ist Imam, Vorbeter und Koranlehrer. Doch was Raschid in Schule und Moschee über den Islam lernt und mit den Eltern zu Hause erlebt, irritiert ihn und fügt seinem Glauben Risse zu. Als Germanistik-Student kommt er nach Freiburg. Dort landet er wegen einer Beziehungsgeschichte unschuldig im Gefängnis. Er ist isoliert und verzweifelt. Die Gefahr, aus dem Land geschafft zu werden, steigt täglich. Irgendwann besucht er den Gefängnis-Bibelkreis. Von jetzt an geschehen Dinge, mit denen er zuvor niemals gerechnet hätte! Er wird Christ, darf in Deutschland bleiben, findet seine Frau, wird Vater - und betreut inzwischen selber Gefangene.
  • Artikel-Nr. 114192
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  • ISBN/EAN: 9783765541926
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  • Erschienen/Erfasst: 26-02-2013
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  • Auflage: 1.
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  • Seiten: 160
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  • Einband: Taschenbuch
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 213 g
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  • Abmessung: 122 x 190 x 16 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 5 | Durchschnittliche Bewertung: 4.4
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03.03.2017

Was ist der Unterschied zwischen Christentum und Islam?

Ich liebe Biografien die im Gefängnis geschrieben wurden oder zum Teil davon handeln.
Selten haben wir körperlich freien Menschen die Motivation und die Musse uns in unserem Alltag mit dem Glauben so intensiv auseinanderzusetzen wie es Christen im Gefängnis tun. Durch die Biografie können wir an deren Erfahrungen teilhaben.
So war es auch mit der Geschichte Raschids, der in Marokko als Sohn eines streng moslemisch Vorbeter aufwuchs.
Es ist sehr spannend die kulturellen und religiösen Unterschiede aufgezeigt zu bekommen. Auch den moslemische Glauben von jemandem erklärt zu bekommen, der weiss was es bedeutet tatsächlich so zu leben war für mich eine grosse Bereicherung.
Die einzelnen Kapitel umfassen immer nur einige Seiten, somit ist das Buch auch für Leser geeignet, die es bevorzugen immer nur kleine Abschnitt zu lesen.
Der Schreibstil ist einfach gehalten.
Gegen Ende des Buches kommen leider vermehrt Wiederholungen vor. Möglicherweise möchte der Autor sicher gehen auf jeden Fall richtig verstanden zu werden, da er gleiche Dinge mit verschiedenen Worten wiederholt.
Leider sind bei mir letzendlich einige Fragen offen geblieben. Die wurden vermutlich nicht beantwortet, weil sie nicht so viel mit dem Glauben zu tun haben. Trotzdem wüsste ich gern wie Raschids Familie darauf reagiert hat, dass er im Gefängnis war. Wie ist die Beziehung jetzt zu den noch Lebenden Familienmitgliedern? Auch über die Verlobungszeit des Autors hätte ich gern mehr erfahren. Um nicht zu spoilern schreibe ich keine Details, wer das Buch gelesen hat wird wissen was ich meine.
Fazit: Ein lesenswertes Buch das Ermutigt mit kleinen Schwächen
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

21.08.2013

Warum es Muslimen schwer fällt Christ zu werden

Der Sohn des Imams von Raschid IdrissiIch habe das Buch an zwei Tagen verschlungen. Es ist locker und leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Am Anfang hat der Autor mir fast etwas zu ausführlich viel Negatives über seinen Vater berichtet, obwohl man dadurch auch einen guten Einblick in einen islamischen Haushalt bekommt und am Ende verstehen kann, warum es dem Autor nicht leicht fiel auch seinem Vater zu vergeben. Super finde ich, dass ich vieles, was ich vom Islam noch nicht kannte, in diesem Buch erfahren habe. So kann ich die islamisch denkenden Menschen ein bisschen besser verstehen und weiss jetzt auch, warum es für einen Moslem so schwierig sein kann Christ zu werden. Die Berichte vom Schulsystem fand ich als Lehrerin sehr interessant. Auch die Berichte des Autors aus der Gefängniszeit und die Schilderung über das Gefängnisleben sind sehr informativ. Toll finde ich, dass der Autor trotz all der Ungerechtigkeit, die ihm widerfährt, doch durch seinen neuen Glauben durchhalten kann und auch dranbleibt. Ein gutes Buch zum Zwischendurchlesen.

30.03.2013

Kehrtwende im Gefängnis

"Raschid Idrissi kommt aus Marokko. Der heute 54jährige erzählt in diesem Buch seine Lebensgeschichte. Im ersten Teil beschreibt er den Alltag seiner Kindheit und Jugend in Marokko, in einer traditionell-islamischen Familie. Dort hat der Vater, ein hoch angesehener Imam, das Sagen. Die Mutter, eine Analphabetin, akzeptiert sein despotisches Verhalten als von Allah vorgeschrieben. Die Kinder leiden unter einer harten, lieblosen Erziehung. Interessant ist in diesem Blick in das Innere der Familie die Frage des Autors, ob man ""von einem Menschen, der jahrzehntelang mehrmals täglich seinen Gott anbetet und seine Botschaft an die Menschen auswendig kennt und auch anderen vermittelt, Freundlichkeit, Zuneigung, Interesse und Liebe erwarten [könne] und nicht Härte und Grausamkeit?"" Immer wieder unterbricht der Autor seinen Bericht, um ihn durch Exkurse zur Lehre des Islam, zu Allah und zu seinem Propheten Mohammed anzureichern. Der sprachbegabte Idrissi studiert Germanistik und im Nebenfach Russisch. Wegen seiner guten Leistungen erhält er ein Kurzstipendium in Deutschland. Daraufhin beschliesst er, sein Studium in Deutschland zu beenden. Er lässt sich in Freiburg nieder und hat schon bald eine deutsche Freundin. Da sein Lebenswandel nicht mehr der islamischen Lehre entspricht, entfernt er sich immer mehr vom Glauben seiner Väter. Er fühlt sich wohl, bis… er sich im Gefängnis wieder findet. Seine Freundin hat ihn verleumdet und der Vergewaltigung bezichtigt. So beginnt seine lange Odyssee durch Gefängnisse und Gerichte. Auf 100 Seiten berichtet er vom Alltag hinter Gittern und von seinen unterschiedlichen Zellengenossen und darüber, wie seine Abschiebung nur um Haaresbreite und durch ein unbegreifliches Wunder abgewendet wurde. Der interessanteste Teil des Buches ist für mich die Vorstellung der Arbeit des Schwarzen Kreuzes. Diese christliche Organisation hilft bundesweit Straffälligen und ihren Angehörigen während und nach der Haft. Zuwendung, persönliche und praktische Hilfe, Gottesdienste und Gesprächskreise vermitteln Gefangenen Hoffnung und eine neue Perspektive. Raschid Idrissi schliesst sich sehr skeptisch einem Bibelkreis an, in der Hoffnung auf Abwechslung im tristen Alltag. Er hört dort biblische Geschichten, vergleicht sie mit dem Koran, zweifelt, fragt nach und forscht intensiv nach der Wahrheit. Die Nächstenliebe der Christen, die ganz anders aussieht als die Nächstenliebe des Islam, verbunden mit der Einheit von Wort und Tat berühren ihn tief. An dieser Stelle liefert der Autor wieder einige Vergleiche zwischen Koran und der Bibel. Letztendlich waren es aber nicht die Argumente der Christen, die ihn überzeugten, sondern Gott, der sich ihm in verschiedenen Situation offenbarte und ihm persönliche Antworten auf seine Fragen gab. Dieses Buch ist eines der wachsenden Anzahl von Zeugnissen von Muslimen, die Gott und Jesus Christus auf wunderbare Weise als wahrhaft barmherzigen und gnädigen Vater kennen gelernt hat. Es öffnet ausserdem den Blick hinter Gefängnismauern und macht Lust, die Arbeit des Schwarzen Kreuzes ehrenamtlich zu unterstützen. Fünf Sterne für den Inhalt, einen Punkt Abzug für den stellenweise eher holprigen Erzählverlauf."
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