Asmarom und die Superhelden



Asmarom und die Superhelden

Eine Actionstory über fünf ungleiche Freunde

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Beschreibung

Ben, ein Mathe-Freak und Comic-Fan, träumt von Superkräften und Heldentaten. Doch seine Fettleibigkeit und sein asoziales Umfeld halten ihn in der tristen Realität. Als er im Krankenhaus behandelt wird, lernt er eine neue Welt kennen. Eine Welt, in der niemand der Norm entspricht, aber in der auch nichts echt ist, weder Leben, Licht noch Luft. Ben teilt das Patientenzimmer mit dem durch Brandwunden entstellten Tobias und dem Flüchtlingsjungen Asmarom aus Eritrea. Für Aufregung sorgt eine neuartige Gentherapie, die an der schwerkranken Elena angewendet wird und sie zum Forschungsobjekt macht. Die Jugendlichen werden vermessen und auf Norm getrimmt. Als bei Asmarom mysteriöse Symptome auftauchen, wollen die anderen drei helfen. Aus einem Versteck heraus beobachtet Asmaroms Schwester Noemi die Station. Und hat eine verwegene Idee. Überraschende Unterstützung bekommen die fünf Jugendlichen von einer polnischen Putzfrau und einem afrikanischen Arzt.
  • Artikel-Nr. 204156
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  • ISBN/EAN: 9783038481560
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  • Erschienen/Erfasst: 20-09-2018
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  • Auflage: 1
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  • Format: 13,0 x 20,5 cm
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  • Seiten: 240
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  • Sprache: Deutsch
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  • Altersempfehlung: Jugendliche
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  • Einband: Klappenbroschur
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  • Verlag: Fontis - Brunnen Basel
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  • Versandgewicht: 354 g
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  • Abmessung: 132 x 205 x 19 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 2 | Durchschnittliche Bewertung: 4

25.02.2019

Spannend und voller Überraschungen

Was für ein eigenartiges Buch! Spannend geschrieben, aber vermutlich nicht für meine Generation (ich gehöre zu den Babyboomern). Eigentlich müsste man das Interview ganz am Schluss des Buches zuerst lesen. Es berührte mich tief. Die Verfasserin ist nicht nur neutrale Autorin. Sie ist eine Selbstbetroffene, die durch viel Leid gereift ist und auch in ihrer beruflichen und familiären Situation nah an leidenden Menschen lebt. Das spürt man dem Buch an.
Es beginnt mit einem Geschwisterpaar, das nach der Flucht aus Eritrea übers Mittelmeer in einem Auffangzentrum für Flüchtlinge in Deutschland gelandet ist. Weil Asmarom krank ist, wird er sofort in ein Krankenhaus verlegt – ohne Deutschkenntnisse, traumatisiert von schrecklichen Erfahrungen auf der Flucht, schreckhaft, völlig überfordert von der westlichen Zivilisation. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich mit jedem Tag, die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Im Dreibettzimmer trifft er auf Ben und Tobias, wie er Teenager. Der übergewichtige Ben muss abnehmen, Tobias ist (vermutlich durch einen Unfall) schwer verletzt und hat sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen. Er kommuniziert anfangs nur über die Stimme seines Handys.
Noemi, die ältere Schwester von Asmarom aus Eritrea, verschwindet aus der Flüchtlingsunterkunft und sucht ihren Bruder im Krankenhaus. Sie will nicht mehr zurück und findet Unterschlupf bei Jolanta, einer freundlichen Angestellten des Spitals.
Und dann ist da noch Elena, die "Diva", wie sie von anderen genannt wird. Sie ist ebenfalls eine Teenagerin, an Leukämie erkrankt. Ein Professor benutzt sie als Testperson für einen risikoreichen "Gentransfer" in einer Isolierstation. Der Versuch misslingt und man erlebt ihr allmähliches Abschwachen hautnah mit. Das Buch endet mit einer ergreifenden Situation auf dem Friedhof. An der Beerdigung liest Ben einen Abschiedsbrief von Elena: "Ich weiss nicht, wie mein Umzug in den Himmel sein wird, aber ich ahne, dass er schön sein wird. Ich freue mich darauf, nicht mehr krank zu sein." Sie schliesst mit einer überraschenden Aufforderung an die noch Lebenden: "Seid froh über jeden Tag, an dem euer Körper nicht schmerzt. Umarmt jeden Tag, ihr wisst ja nicht, wie viele noch kommen. Bitte vertraut Gott, damit wir uns alle im Himmel wiedersehen."
Es ist ein Buch, das ans Herz geht. Aus den fünf Einzelkämpfern wird ein Team, das erstaunliche Veränderungen erlebt. Asmarom wird nach einem Zweitagesausflug der fünf Teenagern zu einem Arzt in Polen geheilt, Ben nimmt tatsächlich ab, Tobias öffnet sich der Freundschaft und wird teamfähig, die Spur der beiden Flüchtlinge aus Eritrea verliert sich. Noemi schreibt zum Schluss: "Ich bewundere Ben, er hat viel geschafft, trotz seiner Eltern. Asmarom und ich haben viel erreicht wegen unserer Eltern. Sie haben uns viel Liebe geschenkt."

25.02.2019

Spannend und voller Überraschungen

Was für ein eigenartiges Buch! Spannend geschrieben, aber vermutlich nicht für meine Generation (ich gehöre zu den Babyboomern). Eigentlich müsste man das Interview ganz am Schluss des Buches zuerst lesen. Es berührte mich tief. Die Verfasserin ist nicht nur neutrale Autorin. Sie ist eine Selbstbetroffene, die durch viel Leid gereift ist und auch in ihrer beruflichen und familiären Situation nah an leidenden Menschen lebt. Das spürt man dem Buch an.
Es beginnt mit einem Geschwisterpaar, das nach der Flucht aus Eritrea übers Mittelmeer in einem Auffangzentrum für Flüchtlinge in Deutschland gelandet ist. Weil Asmarom krank ist, wird er sofort in ein Krankenhaus verlegt – ohne Deutschkenntnisse, traumatisiert von schrecklichen Erfahrungen auf der Flucht, schreckhaft, völlig überfordert von der westlichen Zivilisation. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich mit jedem Tag, die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Im Dreibettzimmer trifft er auf Ben und Tobias, wie er Teenager. Der übergewichtige Ben muss abnehmen, Tobias ist (vermutlich durch einen Unfall) schwer verletzt und hat sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen. Er kommuniziert anfangs nur über die Stimme seines Handys.
Noemi, die ältere Schwester von Asmarom aus Eritrea, verschwindet aus der Flüchtlingsunterkunft und sucht ihren Bruder im Krankenhaus. Sie will nicht mehr zurück und findet Unterschlupf bei Jolanta, einer freundlichen Angestellten des Spitals.
Und dann ist da noch Elena, die "Diva", wie sie von anderen genannt wird. Sie ist ebenfalls eine Teenagerin, an Leukämie erkrankt. Ein Professor benutzt sie als Testperson für einen risikoreichen "Gentransfer" in einer Isolierstation. Der Versuch misslingt und man erlebt ihr allmähliches Abschwachen hautnah mit. Das Buch endet mit einer ergreifenden Situation auf dem Friedhof. An der Beerdigung liest Ben einen Abschiedsbrief von Elena: "Ich weiss nicht, wie mein Umzug in den Himmel sein wird, aber ich ahne, dass er schön sein wird. Ich freue mich darauf, nicht mehr krank zu sein." Sie schliesst mit einer überraschenden Aufforderung an die noch Lebenden: "Seid froh über jeden Tag, an dem euer Körper nicht schmerzt. Umarmt jeden Tag, ihr wisst ja nicht, wie viele noch kommen. Bitte vertraut Gott, damit wir uns alle im Himmel wiedersehen."
Es ist ein Buch, das ans Herz geht. Aus den fünf Einzelkämpfern wird ein Team, das erstaunliche Veränderungen erlebt. Asmarom wird nach einem Zweitagesausflug der fünf Teenagern zu einem Arzt in Polen geheilt, Ben nimmt tatsächlich ab, Tobias öffnet sich der Freundschaft und wird teamfähig, die Spur der beiden Flüchtlinge aus Eritrea verliert sich. Noemi schreibt zum Schluss: "Ich bewundere Ben, er hat viel geschafft, trotz seiner Eltern. Asmarom und ich haben viel erreicht wegen unserer Eltern. Sie haben uns viel Liebe geschenkt."
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