Namaste - Du bist gesehen!



Namaste - Du bist gesehen!

Abenteuer Mutmach-Hoffnungs-Geschichten aus Indien

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Beschreibung

Aus einer kleinen Geste erwächst etwas Wunderbares.
Kommen Sie mit auf eine Reise mit Christoph Zehendner und mit Singh Komanapalli, dem „Bischof der Hoffnung“. Erleben Sie mit, wie aus einer Einladung zum Abendessen in Deutschland in Indien erst ein kleines Kinderheim entsteht, dann mehrere grosse, dann Schulen, Krankenhäuser, Ausbildung … und eine Kirche – mit inzwischen 120.000 Gottesdienstbesuchern in 1.500 Gemeinden.
  • Artikel-Nr. 190979
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  • ISBN/EAN: 9783765509797
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  • Erschienen/Erfasst: 30-05-2017
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  • Auflage: 1.
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  • Format: 14 x 21 cm
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  • Seiten: 224
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  • Sprache: Deutsch
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  • Einband: gebunden
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  • Verlag:
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  • Versandgewicht: 401 g
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  • Abmessung: 138 x 211 x 23 mm

Leseprobe

 

Rezensionen

Anzahl der Bewertungen: 1 | Durchschnittliche Bewertung: 4

25.07.2017

Wenn Barmherzigkeit praktisch wird

Zugegeben, der Titel des Buches hat mich nicht angesprochen. "Namaste – du bist gesehen" – was soll das? Aber was zwischen den Buchdeckeln versteckt ist, hat mich sehr bewegt. Es sind vor allem die Begegnungen mit einfachen Menschen in Indien, die mich fasziniert haben: Die beiden Frauen, denen ein aufgehetzter Mob ihre Männer tötet und die dennoch mutig am Glauben festhalten. Oder zwei ehemalige Terroristen, die viele Men-schen auf dem Gewissen haben und durch das Zeugnis von Christen verändert werden. Behinderte Kinder, die durch die Ausbildungsangebote der Kirche selber zu Lehrerinnen für Behinderte werden. Der Gottesdienst mit-ten im Slum, extra für Aidskranke, die von den Christen praktische Liebe und erfahren. Menschen, die sonst unter die Räder gekommen wären, finden neue Perspektiven für ihr Leben. Dass es nicht nur um Happy-end-Schicksale geht, zeigt das Gespräch mit einem einheimischen Missionar. 15 Jahre wirkte er ergebnislos, bis der Durchbruch endlich Tatsache wurde. Aber ein ausgebliebenes Wunder stürzte ihn in eine tiefe Depression...
Weil sich die Nethanja-Kirche auf die Ärmsten der Armen konzentriert, wird der Autor auf Schritt und Tritt un-weigerlich mit der Grausamkeit des indischen Lebens konfrontiert. Das Kastenwesen – offiziell abgeschafft – lässt bis heute der untersten Schicht keine Chance. Behinderte werden versteckt, weil eine Behinderung Schande über die Familie bringt. HIV-Infizierten fehlt das Geld für eine medizinische Behandlung. Die geballte Ladung an Elend will einen fast erdrücken. Aber die Christen lassen sich von soviel Not nicht unterkriegen. Neue Nöte be-wirken neue Initiativen. Geheilte, die zur "Familie" der Nethanja-Kirche und zu Jesus gefunden haben, werden selber zu Trägern der Barmherzigkeit und kehren freiwillig in ihre alten Verhältnisse zurück, um Hoffnungslosen eine neue Perspektive zu geben.
In allem scheint mir die Personen des Bischofs der Nethanja-Kirche fast zu idealistisch geschildert. Es ist zwar un-heimlich beeindruckend, was durch diesen Mann innert weniger Jahrzehnte aufgebaut worden ist. Und der be-scheidene Singh Komanapalli selber wäre der Letzte, der Ehre und Anerkennung einfordern würde. Der Autor ist sich der Gefahr seines Buches bewusst. Im letzten Kapitel schreibt er davon, dass subjektive Eindrücke täuschen können. Aber die übereinstimmenden Berichte von verschiedenen Betroffenen haben ihn in seiner Überzeugung bestärkt, es mit einem Projekt zu tun zu haben, das unsere volle Anerkennung verdient.
Das Buch hat bei mir aber auch eine tiefe Traurigkeit bewirkt. Es schildert – einmal mehr – ein Erfolgsrezept aus einem Entwicklungsland. Warum nur muss man immer nach Indien, Afrika oder Brasilien reisen, wenn man von den grossen Taten Gottes berichten will? Europa taugt höchstens noch als Finanzlieferant, aber die Konzepte, die in der "dritten Welt" greifen, kommen bei uns nicht an. Ist vielleicht das die neue Rolle des reichen Europa, da-mit die bittere Armut in anderen Ländern gemildert werden kann? Reiche hätten es schwer, ins Reich Gottes zu kommen, warnte Jesus schon vor 2000 Jahren. Nein, neidisch sein will ich nicht, aber die Hoffnung für unseren alten Kontinent habe ich noch nicht aufgeben!
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